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  • wirt nicht vergehen biß das alles geschehe Hymell unnd erden werden vergehen aber meyne wort werden nicht vergehen Am letzten Am dritten sontage ym Advent Epistell S Pauli 1 Kor 4 1 5 I Corinth 4 1 Kor 4 1 Dafur hallt uns eyn mensch als fur die diener Christi und haußhallter ubir das geheymniß gottis 1 Kor 4 2 Hie fragt man aber unter den haußhallternn das eyner trew erfunden werde 1 Kor 4 3 Myr aber ists eyn gerings das ich von euch gerichtet werde odder von eynem menschlichen tage 1 Kor 4 3 Auch richte ich mich selber nit 1 Kor 4 4 Ich bynn wol myr nichts be wust aber darynn bynn ich nicht gerechfertiget 1 Kor 4 4 Der mich aber richtet das ist der herr 1 Kor 4 5 Darumb richtet nicht fur der zeyt biß das der herr kompt wilcher auch erleuchten wirt das vorporgen der finsternisß und den rad der hertzen Alsdenn wirtt eynem iglichen von gott das lob widderfaren Am dritten sontag des Advents Euangelium Matth 11 2 10 Matt II Matth 11 2 Da Johannes ym gefenckniß horett die werck Christi sandte er tzween seyner iunger und ließ yhm sagen Bistu der da komen soll oder wartten wyr auff eynen andern Matth 11 4 6 Und Jhesus anttwort unnd sprach tzu yhn Gehet hynn und vorkundigt Johannen was yhr sehet und horet Die blinden sehen die lahmen wandeln die außsetzigen werden reyn die tauben horen die todten stehen auff den armen wirt das Euangelion predigt unnd selig ist der sich nicht ergert an myr Gesetz und Euangelion Das gesetz Das Euangelion Matth 11 7 9 Da die hyngiengen fieng Jhesus an tzu reden von Johannes tzu der schare Was seytt yhr hynaußgangen tzu sehen eyn rhor das der wind hyn und her webd Aber was seytt yhr hynaußgangen tzu sehen eynen menschen mit weychen kleydern bekleydt Aber was seytt yhr hynnaußgangen tzu sehen eynen propheten ia ich sage euch der da mehr ist denn eyn prophet Matth 11 10 Dißer ists von dem geschrieben ist Sihe da ich sende meynen Engel fur deynem angesicht der bereytten soll deynen weg fur dyr Die Epistell am vierden Sontag ym Advent Phil 4 4 7 Philippenn 4 Phil 4 4 Frewet euch ynn dem herren alletzeytt Phil 4 4 Und aber mal sage ich frewet euch Phil 4 5 Ewre lindigkeyt last allenn menschen kund seyn Phil 4 5 Der herr ist nahe Phil 4 6 Seytt nicht sorgfelltig Phil 4 6 Sondern yn allen dingen last ewre bitte ym gepet und flehen mit dancksagung kund werden bey gott Phil 4 7 Und der fride gottis wilcher uberschwebt uber allen synn der verware ewre hertzen und synnen ynn Christo Jhesu Joh 1 19 28 Das Euangelion des vierden Sontags ym Advent Johannis am erstenn Joh 1 19 Die Juden sandten von Hierusalem priester und leviten tzu Johannes das sie yhn frageten Wer bistu Joh 1 20 Und er hat bekandt und nicht geleucket

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  • fehlt 19 hat diser leyb 20 der diser 21 zur 484 4 ein 7 ichs nur nun 19 und wa der 485 2 und wie wenig jr zum 9 erwische erwischet 12 ichs 19 brauchet Nun wir woellens besehen Yr 486 5 Wir vil sind ein 6 die weil wir alle eines brots tailhafftig sind Item 7 9 Ists bis Christi Der kelch der benedeyung welchen wir benedeyen ist der nicht die gmeinschafft des bl ts Christi Dz brot das wir brechen ist das nicht die gemeinschafft des leibs Christi 20 hat unser Herr Jesus Christus 487 1 Gott der Herr hat die Dise 2 grosser kostlicher 3 Christi Jesu Darumb 5 ich gantz warhafftig 6 ich des gantz sicher mir der Herr Christus 13 hohe fehlt 25 Wenn du nun 29 Sacrament für früchte und nutze braechte so 488 1 sie fehlt 489 12 mel alle die koernlin undernander gestossen sihet und yegklichs 490 8 dran darüber 13 verlassen kündenn Byn 17 eyner vor nympt 491 3 folgeten 10 yhe hie 12 vor fehlt 14 das stuck fehlt 492 5 man 7 fulhist empfindest 14 alda 493 1 das jr diß stuck also fasset 13 also 1 fehlt Ein ander Sermon auff den Ostertage über das Euangelion Marci xvi 1526 Seite 218 Zum ersten m ssen wir ein wenig ubersehen den Text der Historien darnach den nutz der auffersteeunng Christi handlen und wie wir darauff pauwenn sollen Also sagt der Text Mark 16 1 Da der Sabath vergangen war Da ist z wyssen das Marcus hye schreibet uff Ebraisch von dem Sabath denn die Juden haben den tag angehaben an dem aubent und gerechnet biß 1 Mose 1 5 wider uff den aubent des andern tages wye im ersten b ch Mose steet Da ward auß aubent und morgen der erste tag der andere der dritte und so fort an Allso das der erste und hoechste Sabath eingangen ist an dem abent da Christus gecreütziget worden ist als am freytage uf den aubent da sich die Sonne schyde Wir zelen wider sinns Aber als gestern ist der hoche Sabath gewest an dem hat Christus im grabe gelegen Darnach hetten die Juden siben gantze tage dye man feyrenn mueste die nenneten sie alltz mal Sabather und haben am nechsten feyrtage nach dem hochen Sabath angehaben z tzelen und der selbige ward genant Prima Sabathorum den dritten feyrtag hernacher hiessen sie Secundam Sabathorum und so fort an Und dise tage auß assent sie eyttel oblaten und ungeseürt brot darumb sie auch tage der süssen brote von den Ewangelisten genent werden Auß disem haben wir nun z schliessen Seite 219 das Christus aufferstanden ist vor der Sonnen auffgang ehe der Engel herab stayge in dem erdbydem darnach aber kam der Enngel das er nur das ledige grab eroeffnete c Wie das die Euangelisten beschreiben Nun ist hie eyne frage wie wir sagen er sei erstannden am driten tage und hat doch nur einen tag und zw naechte im grabe gelegen Auff Jüdisch z rechen ists allaine ein tag und eyn halber Wie woellen wir aber nun besteen das wir drey tage glauben Datz sprechen wir also das er alle drey tage mit seinem tod stückig ergryffen habe Denn er ist gestorben yrgent umb zway am freytage also das er hat gelegenn des ersten tages wol zw stund Darnach naechten hatt er den gantzen tag gelegen und das ist der rechte Sabath am dritten tage als heütte ist er aufferstanden und hatt den tag heüt erwüschet wie wir denn auch sagen Es ist am Ostertage geschehenn ob es gleych auff den abent geschicht das man allaine den tag erwüschet Also sagt Paulus 1 Kor 15 4 und die Ewangelisten er sey am dritten tage erstanden Nun also lang und nicht lenger m ste Christus ligenn das man sich verm tten soltte das seyn leychnam noch natürlich frisch bliben were das in noch kaine verwesenhait enttzündet hete und m ste also bald herfür brechen das man sich verm tette er were auff natürliche weyße noch nicht stinckend worden denn mer zeyt kan man einer leychen nicht geben in dreyen tagen verweset man balde darumb m ste Christus aufersteen am dritten tage ee er verwesete Hie ist auch sonderlich wol z merckenn der weyber grosse begyrd und lyebe z dem Herren das sie also unbedachtt frue allaine z dem grabe geen unnd gedencken nit an den grossen stayn der für das grab geweltzet was das sie doch so vil bedacht hetten und yrgent einen man mit sich genommen Aber sie thueen hie wie forchtsame und bekümmertte leütte pflegenn Darumb geen sie dahynn unnd besinnen auch das noettigste nicht Ya sie gedencken auch nicht an die hyetter die da geharnischtt waren noch an den zorn Pilati und der Juden sondern wagens frey dahyn unnd machen sich allayne auff den weg Was trang die g tten weyber datz das sie also leyb unnd leben in die schantz schl gen Nichts anders dann die gunst unnd liebe die sie z dem Herren tr gen die war so tyeff inn ir hertz datz mal gesuncken das sie tausent helße seynet halben gewaget hetten Den m t hetten sie von jn selber nicht sondern da sp ürete man so balde die krafft der auffersteeung Christi des gaist machett dise weyber die doch sunst von natur forchtsam seyndt so keck und m ttig das sie sollichs wagen dürfften dafür sich auch wol ein man entsitzet hette Auch haben wir hie an disen weybern eyn schoenes exempel eins gaistlichen hertzens das da ein unmüglich werck für sich nympt daran alle welt verzweyflete dennoch steet das selbige hertz hie fest unnd fürets hynauß unnd laßt es jhm nichtt unmüglich duncken Seite 220 r Das wellen wir yetz von der Historien gesagt haben und nun sehen was uns die aufersteung Christi für nutz und frommen bracht hab Von der frucht und nutz der auffersteung Christi Röm 1 25 Also spricht Sannt Paulus z n Roemern Christus ist umb unser sünd willen dahin geben und umb unser gerechtigkait willen aufferweckt Das ist der recht man der Christum meisterlich und hüpsch außstreicht der sagt wartz er gelitten hat und warumb und wie man sich darein schicken sol nemlich das er gestorben sey umb unser sünd willen das heißt das leiden Christi recht außgelegt das man es brauchen künde Wie es aber nun nicht gn g ist daz ich wisß und glaube das Christus gestorben ist also ist auch nicht gn g das man hye wisse und glaub wie Christus aufferstannden sey mit clarificiertem leib und sitze da und hab lust und freude und sey nun nicht meer der sterblikait underworffen dann das bessert mich nichts oder gar wenig Aber da komm ich dartz das alles das werck welchs Got in Christo th t mir geschyhet ja myr geschenckt und geben sey so das sein auffersteung inn mir das würcke das ich auch aufferste und lebendig werd mit jme das schmecket denn Man m ß es jns hertz hinein schlahen und nicht allein mit den leiblichen oren hoeren oder mit dem mund reden Ir habt nun in der Passion gehoert Christum uns fürgebildet z einem exempel und hilff also das wer jm nachfolge und an im hange der über komme den geyst das er auch leyden künd Aber das ist hye vil Christlicher und sol uns hertzlicher und troestlicher sein das Paulus sagt Christus sey aufferweckt umb unser gerechtigkait willen Da ist recht offenbart das lamb da Joh 1 29 Johannes der Teuffer von zeügt und spricht Das ist Gotes lamb welchs der welt sünd auff sich nimpt Da ist erfültt das z der schlangen gesagt ist 1 Mose 3 15 Ich wil feintschafft setzen zwischen dir und dem weyb und zwischen deinem samen und jrem samen der selbig sol dir den kopff zertreten So das allen den die an in glawben sol hoell tod Teüffel und sünd erwürgtt sein Also ist auch heüt erfült die verheyssung die Got dem Abraham thet da er 1 Mose 22 28 sprach Durch deinen samen sollen alle voelcker auff erden gesegnet werden das ist nun Christus welcher unser vermaledeyung weg nimpt und die sünd tod und Teüfel darnider drucket Und das geschicht dann nun wann du disen samen dafür heltest das durch in die schlange erwürget sey denn ist sie erwürget unnd das diß der som sey dardurch alle voelcker sollen gesegnet werden so bistu auch gesegnet Dann ein yeglicher in sonderheit solt die schlang zertreten und sich selbs auß der vermaledeyung erloeßt haben das wer dann schwer z gangen aber also ist es Seite 221 feyn leicht z gangen nemlich das Christus die schlang ein mal zertreten hab und er allein z m segen und z r gebenedeyung gegeben sey und das er dasselbig darnach durch und durch der welt hab verkündigen lassen also das wer solchs glaubt und erwüscht und daran hengt der hab es unnd sey sicher das es also sey wie ers glaubt Dann den selbigen wirt diß wort also mechtig im hertzen das er überwindt tod teüfel sünd und alles unglück wie Crystus selbs Also mechtig ist das wort das Gott ehe underligen m ßt ehe diß wort solte underligen Das ist nun das das Sant Paul sagt Christus sey aufferweckt umb unser gerechtigkait willen Da nimpt S Paul meyne augen wendet sie von meinen sünden und wendet sie auf Christum Dann wann ich mein sünde ansehe an mir so erwürgen sie mich darumb m ß ich auff Christum sehen der hat mein sünde auff sich geladen und der schlangen den kopff zertretten und der segen worden da ligen sie nun nicht mer auff meinem gwissen sonder auff Christo den wellen sie erwürgen Laß nun sehen wie geen sie mit im umb sie werffen in z boden und toedten in O Gott wo bleibt nun mein Christus oder mein seligmacher Ja da kompt Got und reyßt den Christum herfür unnd macht in lebendig und nicht allein lebendig sonder setzt jn in den himel und laßt in yetzundt regieren über alles Wo ist nun die sünde bliben Ja sie ist an den galgen Wann ich nun darauff halt so hab ich ein froelich gewissen wie Christus hat das ich one sünde bin trotz nun dem tode Teüffel sünd und hoell das sie mir ein leid th n Weyl ich Adams bin kündenn sie mir wol thon da m ß ich sterben kurtz umb Nun aber Christus meine sünde hat uf sich geladen und ist darumb gestorben und hat sich umb der sünd wyllen lassen erwürgen so künden sie mir nicht schaden denn Christus ist jn z starck sie künden in nicht behalten er bricht herfür und trucket sie z boden feret geen himel und regyerett da uber alles in ewigkait da hab ich denn ein g t gewissen byn fro und selig fürchte mich nit mer vor disem Tyrannen denn Cristus hat meine sünde von mir weg genommen und uff sich geladen Nun künden sie nicht wol auff im bleyben wa kommen sye denn hin sie muessen verschwinden und z boden geen Also wircket der glaube das der da glaubt das Christus habe die sünde weg genommen das er on sünde sey wie Christus und das jm tod Teuffel und helle uberwunden sey und nichts mer schaden künden Hos 13 14 Da kumpt nun her der spruch Hosee den Paulus antzeühet auff den sig den Christus thon hatt das er erstanden ist unnd sünde tod helle und alles uberwunden hat In dem sig spricht Paulus ist verschlungen der tod 1 Kor 15 5 und trotzet also Tod wa ist dein stachel Helle wa ist dein sig alls spreche damitt S Paul Tod wa seynd nun deine zene kumm beisse mir ein finger Seite 222 abe du hettest eyne weyl ein spyeß wa ist er hin kommen Christus hat dir inn weg genommen Tod wa ist nun dein spieß hyn Sünde wa ist nun 1 Kor 15 56 dein scherpffe und deine krafft Die kraft aber der sünde spricht S Paul ist das gesatze Dann ye heller das gesatz erkant wirdt ye mer die sünde nachtruckt und sticht Darumb sagt Paulus das Christus dem tode den spyeß und wetzstayn gar z pulvert habe und z nichte gemacht Nun das hat er nit mit sich in himel hynauff gefuertt sondern in der welt geen lassenn mit predigen das wer den man dafür helt dem sol spyeß wetzstain ya sünde und tod weg seyn Das ist ein recht Euangelion das gibt leben krafft macht und safft da geen auch alle sprüche und gschrifft auff Der halben sehet und lernett den Christum recht erkennen denn die gantze gschrifft gybt die gerechtigkait dem rechten er kentnus Christi und das m ß der heilig geist würcken Darumb laßt uns Got bitten das sein Euangelion moecht auffkommen und wir recht Christum lernen erkennen und mit im auffersteen und alle wie er in Gottes cere kommen Nun hebt sich allhie ein frag Dieweil dann Christus den tod und unser sünd weg genommen hat und mit seiner auffersteung uns gerecht gemacht Warumb wir doch noch die sünd und tod in uns enttpfinden dann die sünden beyssen noch das gewyssen sticht uns unnd das selbig boeß gewissen macht denn die forchtt der helle Antwurt Ich hab vormals offt gesagt es sey zwayerley art empfinden und glauben Der glaub ist der ardt das er nicht empfindet sonder die vernunfft fallen laßt die augen z th t und sich schlecht jns wort ergibt emd selbigen nachfolgt durch sterben und leben Enpfinden aber geedt nichtt weytter dann was man mit vernunfft und synnen begreyffen kan als was man hoeret sihet und empfindet oder mit den eüsserlichen synnen erkennet Derhalben empfinden ist wider den glauben glaub wider das empfinden Hebr 11 1 Daher beschreybt der Meister der Epistel z den Ebreern den glauben also das er sey ein gewyße z versicht des das tz hoffen ist und richtet sich nach dem das nicht scheynet Dann wenn man Gott sichtigklich doben im himel schweben sehe wie dye leibliche sonne so dürfft mans nicht glauben Nun aber Christus gestorben ist umb unser sünd willen und wider auferstanden umb unser gerechtigkeit willen daz sicht man nicht man entpfints auch nicht man kan es auch mit keiner vernunfftt begreyffen Darumb m ß man hie von empfinden abtreten und schlechts das wort in die oren fassen und darnach jns hertz schieben und dran hangen Wenn es gleich kein schein hat das meine sünd von mir hinweg sind wann ich sie gleich in mir noch empfinde Das empfinden m ß man nicht ansehen sondern fest darauf dringen das der tod sünd und hell überwunden sey ob ich gleich wol empfinde daz ich im tod sünd und helle stecke Denn ob gleich das empfinden der suend noch in uns ist so ist Seite 223 doch diß nur alleyn darumb das es uns z m glauben treyben sol und den glauben g t maechn das wyr wider alles entpfinden das wort auffnemen und darnach das hertz und gewissen jmmertz uff Christum knüpffen So fuert uns denn der glaube feyn stylle wyder alles entpfinden und begreyffen der vernunft durch die sünde durch den tod und durch die helle Darnach sehen wir die erloeßung vor augen Da werdenn wir denn erst recht volkommlich gewar was wir glaubt haben Nemlich das der tod und alles unglück uberwunden ist Des nempt ein gleychnis an den fischen im wasser wenn sie jns netz kommen unnd gefangen sind so fuert man sie feyn leysse daher das sie sich auch nicht anders duncken lassen sie seyndt noch im wasser Aber wenn man sie herauß zeühett an das ufer da seyndt sie bloß da zaplen sie denn und entpfinden erst das sie gefangen sind Also geets hie auch z mit den Matth 13 47 selen wenn sie mit dem Euangelio woelchs Christus einem netz vergleychet gefangen seyndt und nun das hertz eyngenommen ist so knüpffet das selbig wort das arme hertzigen auff Christum und fürt es feyn gemach und stylle auß der hellen und auß der sünde wie wol die seel noch die sünde entpfindet und maynet es sey noch darinne Da hebt sich denn ein kampff das das entpfinden her streytet wider den gaist und glauben der gaist und glaube wider das entpfinden Und ye mer der glaube z nymptt ye mer das entpfinden abnympt und wyderumb Die sünden seynd noch in unns als hoffart geytz zorn und wie sie hayssen allaine darumb das sie uns treyben z dem glauben auff das der glaube von tag z tage z neme und der mensch z letst durch und durch Christen werde und den rechten Sabath halte also das er mit haut und har in Christum hynein krieche So m ß denn ein gewissen r big werden und z fryden sein und muessen alle waelgen und buelgen der sünden fallen Denn gleich wie auff dem moere ein belge nach der ander laufft und stost als wolten sie das ufer umbstossen aber sie vergeen und quetschen sich abe Also bemuehen sich auch die sünden an uns und woelten uns gerne vertzagt machen aber z letst muessen sy abe lassen werden mat und verschwinden alle Z m andern leyt uns der tod auch uber dem halße das ist auch als eyne yebung dem der da glaubt das der tod tod sey und das im alle seine krafft genommen ist Nu entpfindet die vernunfft das der tod uns noch auff dem halße leyt und uns jmmertz yebe Wer nun dem entpfinden nachgeet der ist verdorben wer aber wider diß entpfinden mit dem hertzen an dem wort hanget der wirt hin durch gebracht Wenn denn nun das hertz dran hanget so geet die vernunfft auch hernach Wenn aber die vernunft her nach geet da geett alles hernach lust und liebe und alles was jm menschen ist Ya wolten denn das alles dahyn kaeme das man den tod für tod und unkrefftig Seite 224 hielte das kan nun nit geschehen biß das die alte haut der alte Adam gantz Matth 13 33 dahyn falle und yn des dyeweil z gee Wie Christus im Matheo sagt von dem saurtayg das das reych Gottes gleych sey eynem sawrtayg den eyn weib under drey scheffel mel vermenget oder knettet Denn ob man gleych wol z kneten angehaben hat so ist es dennoch nit gar durch seürt Also auch hie ob gleich das hertz dran hannget das tod und helle weg sey so ist dennoch der saurtayg nit gantz durch arbait denn es m ß durch alle glydmaßen und gepaine gearbayt und getryben werden byß das es alles sawr und rayn werde das allaine ein lautter glaub bleybe Das geschicht nun nit ee denn wenn der alte mensch gantz hyngeet da wirt es durch und durch Christisch alles was im menschen ist Darumb seyndt dyse zway stucke sünd und tod hie gelassen das wir ursache haben den glawben z treyben und z wetzen auff das er von tage z tage im hertzen volkommlicher werde und darnach z letst auch heraußbreche und alles was da ist leyb und seele Christisch werde denn wenn das hertz am wort hangt so m ß das entpfinden und duncken außgeen so geett denn mit der zeyt auch der wille hernach wa der wylle hyn geet da geet alles lust und lyebe auch hynnach da kreüchtt man denn gantz ins Euangelion und wirt newe und lest die alten haut draussen Darnach kumpt ein ander liecht ein ander entpfinden eyn ander sehen ein ander hoeren wircken und reden datz auch ein ander außflyessen Nun haben unsere Doctores und die Papisten geleret außwendig frumm z werden haben den augen gebyetten woellen das sie nichts sehen den oren das sie nicht hoe ren solten und haben also die frumbkayt von außwendig hyneyn treyben woellen O das ist weyt darvon Sonder also geets z wenn das hertz und gwissen yetzund am wort mit dem glauben hangt da fleüßt es dann herauß in die wercke das also wann das hertz fromm ist alle glidmaß fromm werden da folgen denn folgen denn auch guete werck hernach Das ist nun hie angetzaigt im Sabath der z feyren gepotten war und an welchem der Herr gar still lag im grab darmit bedeüt ist das man von all unserm th n r ge soll sich nicht regen ja das sich kein sünd in uns rege sonder das wir festigklych glauben das tod hell sünd und Teuefel durch Christus tod hin weg sey und wir gerecht fromm heylig und also z friden seyn und kein sünd mer empfinden das also alle glidmassen stil und ruegig seind und in dißer mainung steen das sünd und tod überwunden sein und darnider lygen Das kan denn nicht geschehen hab ich gesagt biß das der onmechtig madensack unnd der alte Adam gantz weg ist Nun es m ß warlich geschehen der Sabath ist uns auffgelegt Dann wie Christus den Sabat im grabe leydt empfindet noch reget sich nicht also m ß es mit unns auch sein wie wir gehoertt haben Seite 225 das empfinden und regen m ß alles darniderligen das kan nun sag ich abermal nicht verbracht werden es m ß der alt Adam vor z pulver und z aschen werden Nichts destweniger aber empfindt er in des die sünd und den tod noch und würget sich damit und kempffet stets darwider Dann ob man gleich ein saw bindet man binde sie auch wye hardt man woell so roechelt sie dennocht ymmertz daz kan man jr nicht weren Also seind auch die sünden in unserm fleisch dieweyl sie noch nicht gantz hin seind und getoedtet regen sie sich noch Aber wann der tod her geedt da muessen sie sterben da wirt man denn volkommlich Christen und rein ee nicht und das ist die ursach darumb wir sterben muessen das wir der sünden und des tods ein mal gantz und gar loß werden Das sey auf diß mal von dem nutz der auffersteung Christi gn g gesagt wellens yetz darbey bleyben lassen und Got umb gnad anrueffen das wir solchs fassen und Christum recht erkennen mügen Luk 24 13 35 Am Ostermontag Euangelion Luce am XXIIII 1526 Seite 225 Sehet zwen auß den jungern des Herren giengen ann dem selbigen tag in ein marckt der war von Jerusalem sechtzig feld wegs weyt des namen hayßt Emmahus und sy schwetzten mit einander von allen disen geschichten Und es geschach da sy so schwetzten und befragten sych mit einander nahet Jhesus z in und wandelt mit in aber jre augen wurden gehalten das sye in nicht erkanten Er sprach aber z in was seind das für rede die jr zwischen euch handelt under wegen und seyt trawrig Da antwurt einer mit namen Cleophas unnd sprach z ym Bistu allein under den frembdlyngen z Jerusalem der nicht wysse was in disen tagen darynnen geschehen ist und er sprach z in welichs Sye aber sprachen z im das von Jesu von Nazareth welcher war ein Prophet mechtig von thaten und worten vor Got und allem volck wie in unser hohen priester und Obersten überanntwurt haben z m verdammnus des tods und gecreützigt Wir aber hoften er solte Israel erloesen Und über das alles ist heut der drit tag da solchs geschehen ist Auch haben uns entsetzt etliche weiber der unsern die seind frue bey dem grab gewesen haben seinen leib nicht funden kommen und sagen sy haben ein gesycht der Engel gesehen welliche sagen er leb Und etlich under uns giengen hyn z m grabe und fundens also wie die weyber sagten XV v aber in funden sy nicht Und er sprach z inen O jr thoren und tregs hertzen z glauben alle dem das die Propheten geret haben M ßte nicht Seite 226 Cristus solchs leiden und z seiner herligkait eingeen Und fyeng an von Mose unnd allen Propheten und leget in alle schrifft auß die von im gesagt waren Und sy kamen nach z m marckt da sy hin giengen und er stellet sych als wolt er fürter gen und sy noetigeten in und sprachen bleib bey uns denn es wyl abent werden und der tag hat sych geneigtt Und er gieng hinein bey in z bleyben Und es gschach da er mit in z tisch saß nam er das brot sprach den segen brachs und gabs in Da wurden jre augen geoeffnet und erkenten in und er verschwand vor in und sy sprachen undereinander Brand nicht unser hertz in uns da er mit uns redet auff dem weg als er uns die schrifftt oeffnet Und sy st nden z der selbigen stund auff kerten wider gen Jerusalem und funden die eylff versammlet und die bey in waren welche sprachen der Herr ist warhaffttig aufferstanden und Simoni erschinen Und sy erzelten in waz auf dem weg geschehen war und wie er von inen erkandt wer an dem da er das brot brach Summa 1 Alle sein wir also gesinnet wie dise zwen junger wenn wir uns selbs gelassen werden sonderlich wenn wir auff das gegenwertig übel oder unglick achtung haben und nicht auff Gotts wort Welchs denn ein unglaub und mißtrawen ist derhalben er auch gestraft wirt wie hie da Christus sagt O jr thoren unnd tregs hertzen j glauben alle dem das die Propheten geredt haben c 2 Wenn wir nun wider z dem wort Gots geruefft werden so brennen wir gleich und werden enttzünt über der außlegung der schrifft Aber dann erst erkennen wir Christum wenn er uns bricht das brot seines wortts das ist wenn er in eins yeglichen hertzen leerer ist und das brot das ist sein wort fuerleget 3 Das wort Gots zündet das hertz an mit glauben der glawb aber bringt die lieb welche denn noetiget und spricht wie hie die junger Bleib bey uns dann es wil abent werden Außlegung des Euangelions und ferner underricht von dem Sacrament Es folgt der Unsre Ausg Bd 12 495 2 bis 505 29 abgedruckte Sermon mit nachstehenden Abweichungen 495 2 4 Auff bis Emaus fehlt 496 4 stuecklin Ee ich aber ferner das Euangelion handle das nach der Historien leycht ist m ß ich z vor umb der einfeltigen willen noch ein wenig von dem Sacrament sagen Fur lieb 5 offt fehlt 14 fulen empfinden 18 welchs 27 z bereyten 32 bereytung vor fehlt 497 1 fule empfinde 7 leyden dann das 15 yetzund yetz Schermer 16 da fehlt 18 wissen davon 19 fulhen entpfinden 498 6 hatten gehoffet hofften wolten sie 13 fulen entpfinden sie sich und fehlt 17 fulen entpfinden 20 sich im fulet entpfindet 25 fulhist entpfindest 28 bin ich da 30 fulen entpfinden 499 1 Fulistu Empfindest du du fehlt 6 doch es 8 her tz 13 fulhet Seite 227 entpfindet 21 als solt er sich vor 23 fulist endtpfinndest 30 alles 31 fulest entpfindest im folgenden nicht mehr verzeichnet 34 giengst geen soltest 500 19 nichts 20 so m st ich hyn z geen 24 verloeschen 27 ymmer ye 31 nun nur 32 versucht Denn es ist unmüglich das Gotes wort nitt soltte frucht und nutz schaffen Also 501 2 regen und schnee 3 also so 6 ir hie in 14 jm 16 früchte 19 dich 1 dir 30 thuren dürfen 32 nichts liebers 502 4 5 Der bis versehen Der Herr kan auß uberfluß thon uber alles das wir bitten oder versteen 8 nicht ein mal dahyn 22 das haupt 27 das haupt 33 yhm sich 34 yhm sich 503 4 Exemplen 17 sich im 25 kemest Denn es ist z besorgen yhe 27 unordens 504 10 dich dir 13 dich ich 19 groß dinng sein 23 finden klopffet an so wirtt euch auffgethan Dann wer da bitt der empfahet und wer da s cht der findet und wer da anklopfft dem wirt auffgethon Darumb 30 deine 32 in denn troesten 33 nur nun 505 7 hinweg 24 Das hab ich yetz muessen noch predigen von dem Sacrament und von dem Euangelio sovil Got geben hat Unnd vermane euch Am Osterafftermontag Euangelion Luce XXIIII 1526 Seite 227 Luk 24 36 47 Jhesus tradt selbs mitten unnder die junger und sprach habt fride sye erschracken aber und forchten sych maynetten sy sehen einen geist Und er sprach z in was seidt jr so erschrocken und warumb steygen solch gedancken auff in ewr hertz sehet mein hende unnd meine fueß ich bin es selber greyffet mich und sehet denn ein geist hat nit fleisch noch beyne wie jr sehet das ich habe Und da er daz sagt zeiget er in hend und fueß Da sye aber noch nicht glaubten vor freüden und sych verwunderten sprach er z in habt jr hye was z essen Und sy legten im für ein stuck von gebraten fysch und honig seyms und er nams und ass für in Er sprach aber z in das seind die rede die ich z euch sagt da ich noch bey euch war dann es m ß alles erfült werden was vonn mir geschriben ist im gesetz Mosi in den Propheten und in den Psalmen Da oefnet er in das verstentnus das sie die schrifft verst nden und sprach z in Also ists geschriben und also m ßtte Christus leiden unnd auffersteen von den todten am dritten tage und predygen lassen inn seinem namen b ß und vergebung der sünde vnder allen voelckern und anheben z Jherusalem Summa 1 Diß ist die frucht des leydens und auffersteung Christi Nemlich unser frid und das wir Christum erkennen unnd all unnser vertrawen inn jn setzen 2 Es sol niemants verzweifeln ob er gleich nicht gn g vertraw oder glaube Denn Christus spricht hie z den jungern habtt frid ich binß selber dennocht erschracken sie und forchten sich noch mer 3 Dise schwacheit wie all ander ding kan Christus in den seinen wol leyden und offenbaret sich mit worten und zeichen wie er noch heüts tags th t durchs Euangelion und durch die sacrament Seite 228 Item die schrifft zeuget von Christo wie er sterben solte und widerumb von den todten auffersteen Aber von der fruchtt dises tods und auffersteung sagt sie das es sey die predig eines geistlichen lebens und der vergebunng der sünden under allen voelckern in Christus namen und sunst durch kain ander dyng weder in himel noch in erden c Auszlegung des Euangelions Es folgt der Unsre Ausg Bd 12 506 4 bis 517 8 abgedruckte Sermon mit nachstehenden Abweichungen 507 3 der und 18 nichts durch sein 22 nichts 2 nicht 23 mer fehlt 508 4 schmeckett da das 16 mit under die f sse 24 weiter gibt und 25 also auch 31 man gewiß solche 509 2 noch oder 9 den dem 15 handelt doch 19 da 26 Dise 28 recht und wol wissen 30 etce fehlt 38 und dz volck hieng an im die weil sie 510 6 als ob er 17 preysse lobe 23 sich jnen 25 das da 34 nur nun 511 2 erwüscht 4 Ich gab mich nicht uß under euch dz ich denn on 12 z predigen 13 oben 14 15 Aber bis kenne fehlt 19 doch fehlt 32 der die 33 erkennen 38 ym 1 fehlt 512 4 und stercker fehlt 21 haben beyde flaysch 22 sagt Fület mich und sehet dann ein 23 wie jr sehet das ich habe 25 Das were ein mal bayn von meinen beynen und flaysch von meinem flaysch Saget 30 schwach starck 513 1 Die Dise 6 do wir 7 tragen nach 6 sollen und uff nemen fehlt haben Es stelle sich aber ein yegklicher under uns also das er seynem nechsten gefalle zum g tten zur besserung Denn auch Christus nicht an jm selber gefallen haette Darumb 10 die dise 14 wol Sihest du auch an eim andern das er sich 19 den verzagten fehlt 25 hend und fueß ich bins selber greüffet mich und sehet dann eyn geyst 26 und noch 31 troeste 514 10 so fehlt 15 meinem mir wir 16 peytzschet gayßlet 21 allem 22 und das auch 26 mir wir 27 so ists 515 1 so fehlt 3 yhe lenger ye besser werden 4 nimpt ab verweset 5 nimpt zu und fehlt vernewert 13 muestes unnd noch 21 zweyffel nicht hab hinweg 25 vor von 516 1 fur ein zu eym 3 uns allen spyegelt sich des Herren klarhaitt von auffgedecktem angesicht und wir werden verklaerett in dz selbige 10 wirß 12 und klerer fehlt 15 solcher 20 sünde so das nichts reynes da ist 25 nur nun 27 Ablaß brieffen z loeßen unnd tz beychten 517 3 drauff auff Am ersten Sontag nach Ostern Euangelion Johannis XX 1526 Seite 228 Joh 20 19 31 Am abend aber des selbigen Sabathes da die junger versamlet und die thür verschlossen waren auß forcht vor den Juden da kam Jhesus und tradt mitten ein und spricht z in Fride sey mit euch Und als er das saget zeyget er in die hende und sein seyte Da wurden die junger fro das sye den Herren sahen Da sprach Jhesus abermal z yn Fride sey mit euch gleich wie mich der vater gesandt hat so sende ich euch Und da er das saget bließ er sye an und spricht z in Nement hin den hailigen geyst welchen jr die sünd erlasset den seind sye erlassen und welchen jr sye behaltet den seind sye behalten Seite 229 Thomas aber der zwelffen einer der da heiß zwil ling war nicht bey in da Jhesus kam Da sagten die andern jungern z im wir haben den Herren gesehen Er aber sprach z in Es sey denn das ich in seinen henden sehe die mal der negel und lege meine fynger inn die mal der negel und lege meine hand in sein seytten will ichs nicht glauben Und über acht tag waren abermal seine junger dar ynnen unnd Thomas mitt in kompt Jhesus da die thür verschlossen waren und tridt mitten ein unnd spricht Frid sey mit euch Darnach spricht er z Thoma reyche deinen fynger her und syhe meine hende und reych dein hand her und lege sy in mein seytten und sey nicht unglaubig sonnder glaubig Thomas antwurtet und sprach z inen mein Herr unnd mein Gott Spricht Jhesus z im dieweil du mich gesehen hast Thoma hastu geglaubt Selig seind die nycht sehen unnd doch glauben Auch vil andre zaichen thet Jhesus vor seinen jungern die nicht geschriben seind in disem b ch dise aber sein geschriben das jr glaubet Jhesus sey Christ der sun Gottes unnd das jr durch den glauben das leben habet in seinem namen Summa 1 Erstlichen wirt hye angetzaigt das es den jungern noch am glauben felet dann sie fürchtten sich wie dann alle mennschen th n die nicht durch den gaist Gottes keck gemacht seind über das so gelaubt Thomas nicht biß ers sihet und greyffet 2 Die junger glauben nicht one offenliche zaichen Aber selig seind die die es nicht gesehen haben und glauben allein dem wortt 3 Die zaichen dabey man den Herren Christum erkennet zeyget er uns in tr bsal und im Creütze Als dann so lernet man recht was Christus ist Ain andere Summa 1 Das wir frid haben ist die frucht der auffersteung Christi 2 Wie Christus vom vater gesandt ist allso werden wir auch gesandt Derhalben so neme es im kainer in syn das er one wyderwertigkait und Creütz woelle z r herligkait kommen 3 Die waren und rechtgschaffnen Christen das ist in welchen der gaist Christi ist die haben gewalt z loeßen und z binden Da aber Johannes sagt Dyße seind geschriben das jr glaubet Jhesus sey Christ der sun Gottes und das jr durch den glauben das leben habet in seinem namen Cyhestu das diß was Johannes geschriben hat gn g sey z m glauben und wo der glaub ist das auch daselbs das leben sey in dem namen Christi Darumb so ist alle lere vergeblich und unnütz die da nicht das Euangelion verkündigett Seite 230 Auszlegung des Euangelions Es folgt der Unsre Ausg Bd 12 517 6 bis 524 11 abgedruckte Sermon mit nachstehenden Abweichungen 517 9 erzelet unnd spricht Die frucht aber des gaystes ist liebe freüde fride

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  • verborgen sey und dein vater der jnn das verborgen sihet wird dirs vergelten oeffentlich Matth 6 5 6 Und wenn du betest soltu nicht sein wie die Heuchler die da gerne stehen und beten jnn den Schulen und an den ecken auff den gassen auff das sie von den leuten gesehen werden Warlich ich sage euch sie haben jren lohn dahin Wenn du aber betest so gehe jnn dein kemerlein und schleus die thuer zu und bete zu deinem Vater jm verborgen Und dein Vater der jnn das verborgen sihet wird dirs vergelten offentlich Matth 6 7 13 Und wenn ir bettet solt ir nicht viel plappern wie die Heiden denn sie meinen sie werden erhoret wenn sie viel wort machen Drumb solt jr euch jn nicht gleichen Ewer vater weis was jr bedurfft ehe denn jr bittet Darumb solt jr also beten UNSER Vater jm himel Dein name werde geheiliget Dein Reich kome Dein wille geschehe auff erden wie jm himel Unser teglich brod gib uns heute Und vergib uns unsere schulde wie wir unsern schuldigern vergeben Und fure uns nicht jnn versuchung sondern erlose uns von dem ubel Denn dein jst das Reich und die krafft und die herrligkeit jnn ewigkeit Amen Matth 6 14 15 Denn so ir den menschen ire feile vergebt so wird euch ewer himlischer vater auch vergeben Wo jr aber den menschen jre feile nicht vergebt so wird euch ewer Vater ewere feile auch nicht vergeben Matth 6 16 18 Wenn ir fastet solt ir nicht sawr sehen wie die Heuchler Denn sie verstellen jr angesichte auff das sie fur den leuten scheinen mit jrem fasten Warlich jch sage euch sie haben jren lohn dahin Matth 6 19 21 Jr solt euch nicht schetze samlen auff erden da sie die motten und der rost fressen und da die diebe nach graben und stelen s 437 Samlet euch aber schetze im himel da sie weder motten noch rost fressen und da die diebe nicht nachgraben noch stelen Denn wo ewer schatz ist da ist auch ewer hertz Matth 6 22 23 Das auge ist des leibs liecht Wenn nu dein auge einfeltig ist so wird dein gantzer leib liecht sein Wenn aber dein auge ein schalck ist so wird dein gantzer leib finster sein Wenn aber das liecht das jnn dir ist finsternis ist wie gros wird die finsternis selbs sein Matth 6 24 Niemand kan zweien herrn dienen Entweder er wird einen hassen und den andern lieben odder wird einem anhangen und den andern verachten Jr kund nicht Gotte dienen und dem Mammon Matth 6 25 Darumb sage ich euch Sorget nicht fur ewer leben was jr essen und trincken werdet Auch nicht fur ewern leib was jr anzihen werdet Jst nicht das leben mehr denn die speise und der leib mehr denn die kleidung Matth 6 26 27 Sehet die vogel unter dem himel an sie seen nicht sie erndten nicht sie samlen nicht jnn die schewren und ewer himlischer vater neeret

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  • und geplepper wurde welchs das hertz nimer erferet Wie wir sehen das es gangen jst jnn stifften kloestern und dem gantzen geistlichen hauffen welche nichts anders jnn jrem stand zuthun gehabt denn das sie teglich soviel stunden und des nachts dazu sich zupleweten und muede macheten mit horas lesen und singen und jhe mehr sie des machen kundten jhe heiliger und grosser Gottes dienst hat es geheissen Und jst doch jnn dem allen nicht einer gewesen der ein rechtschaffen gebet von hertzen gethan hette Sondern alle jnn dem heidnischen wahn gewesen als muste man beide sich und Gott mude schreyen und murren als kundte odder wolt er sonst nicht horen Haben damit nichts anders gethan denn die zeit unnuetzlich verloren und sich wie die Esel mit beten zublewet Daher haben sie auch selbs gesagt das kein schwerer erbeit sey denn beten Und jst freilich war wenn man das beten dahin richtet das man ein werck odder erbeit draus machet dem leib auffgelegt soviel stunden an einander zu lesen odder singen Das kein tagloner nicht lieber solt welen einen tag zu dresschen denn zwo odder drey stund an einander nur das maul zu regen odder stracks jnn ein buch zusehen Summa Jr beten jst nicht ein seufftzen odder begird des hertzens gewest sondern eine lauter gezwungene erbeit des munds odder der zungen das wenn ein moench vierzig iar lang seine zeiten gelesen odder gemurret hat so hat er nicht jnn den allen eine stunde von hertzen gebeten Denn sie dencken nimer mehr darinn Gott eine not fur zutragen sondern dencken nicht anders denn sie mussens thun und Gott musse solch muehe und erbeit ansehen Aber der Christen gebet so jm glauben auff Gottes verheissung gehet und von hertzen seine not furtregt das jst leicht und machet keine erbeit Denn der glaub hats bald gesagt was er begeret ja mit einem seufftzen das das hertz thut und mit worten nicht zu erholen noch aus zu sprechen jst wie 1 Kor 14 14 16 Paulus sagt Der geist betet und weil er weis das jn Gott erhoret darff er s 418 nicht ein solch ewig gewessch furen Also haben die heiligen jnn der Schrifft gebett als Elias Eliseus David und andere mit kurtzen aber starcken und gewaltigen worten wie man jm Psalter sihet darinn selten ein Psalm ist der da ein gebet habe uber funff odder sechs vers lang Darumb haben die Alten veter wol gesagt Es thue es njcht mit vielen langen gebeten sondern loben die kurtzen stos gebetlin da man mit einem woertlin odder zwey hinauff seufftzet gen himel welchs einer kan offt und viel thun wenn er lieset schreibt odder ander erbeit thut Die andern aber die nur eine bueffel erbeit draus machen konnen nimer mit lust noch andacht beten sondern werden fro das sie nur jr gewesche ausgericht haben Wie es denn mus gehen wo man on glauben und not bittet so kan das hertz nicht dabey sein wo aber das hertz nicht bey ist und der leib sol erbeiten so wird es schwer und verdrossen wie man auch jnn leiblicher erbeit sihet wer etwas unwillig thut wie schwer und sawr es wird Aber widderumb wo das hertz lustig und willig ist da wirds der erbeit nimer gewar Also auch hie wo mans mit ernst meinet und lust ist zubeten so weis noch fulet der mensch keine erbeit noch muehe sondern sihet nur seine not an und hat die wort gesungen und ausgebetet ehe er sich umb sihet Summa kurtz sol man beten aber offt und starck Denn er fragt nicht darnach wie gros und lang man betet sondern wie gut es ist und wie es von hertzen gehet Darumb spricht nu Christus Ewer himlischer vater weis was jr beduerfft ehe jr drumb bittet als wolt er sagen Was thut jr das jr meinet jn mit ewerm langen gewesch zu uberteuben das er euch gebe was jr beduerffet Jr duerffet jn nicht mit worten uberreden odder lang unterrichten Denn er weis zu vor besser was euch not ist denn jr selber Gleich als wenn du fur einen Fuersten odder Richter kemest der deine sache besser wueste denn du jm sagen kuendest und woltest viel gewesch machen jn davon zu berichten so wuerde er billich dein lachen odder viel mehr unlustig auff dich werden Ja wir wissen auch nicht spricht S Paulus wie wir bitten sollen das wenn er uns erhoeret und etwas gibt so gibt ers uber das wir verstehen und hoffen konnen Darumb lesset er uns zu weilen etwas bitten das er nicht so bald gibt odder wol gar nicht gibt als der wol weis was uns not und nuetz ist odder nicht welchs wir selbs nicht sehen und zuletzt selbs muessen bekennen das uns nicht gut gewesen were wenn er uns nach unserm bitten geben hette Darumb duerffen wir jn nicht leren noch fur malen mit unserm langen geschwetz was und wie er uns thun sol Denn er wil also geben das sein name geheiligt werde und sein reich und sein wille dadurch gefordert werde und fortgehe c s 419 Sprichstu aber Warumb lesset er uns denn bitten und unsere not furtragen und gibts nicht ungebeten weil er alle not besser weis und sihet denn wir selbs Gibt er doch der gantzen wellt teglich soviel guts umbsonst als sonne regen korn gelt leib und leben c Darumb jn niemand bittet noch dafur dancket Denn er weis das sie keinen tag des liechts essens und trinckens emperen kan wie heisset er denn darumb bitten Antwort Darumb heisset ers freilich nicht das wir jn mit unserm beten solchs sollen leren was er geben sol Sondern darumb das wirs erkennen und bekennen was er uns fur gueter gibt und noch viel mehr geben wil und kan Also das wir durch unser gebet mehr uns selbs unterrichten denn jn Denn damit werde jch umbgekert das jch nicht hin gehe wie die Gottlosen die solchs nicht erkennen noch dafur dancken Und wird also mein hertz zu jm gekert und erwecket das jch jn lobe und dancke und jnn noten zu jm zuflucht habe und hulffe von jm gewarte Und dienet alles da zu das jch jn ye lenger ye mehr lerne erkennen was er fur ein Gott jst Und weil jch bey jm suche und anklopffe so hat er auch lust deste mehr und reichlicher zu geben Sihe das jst denn ein rechter bitter nicht den andern unnutzen wesschern gleich die wol viel plappern aber solchs nimer erkennen Er aber weis das es Gottes gabe jst was er hat und spricht von hertzen Herr jch weis das jch mir selbs nicht ein stueck meines teglichen brods schaffen noch erhalten kan noch mich fur einerley not odder ungluck behuten Darumb wil jchs von dir warten und bitten wie du mich heissest und zugeben verheissest als der du on mein gedancken zuvor kompst und dich meiner not annimpst Sihe solch erkentnis jm gebet gefellet Gott wol und jst der rechte hoheste und kostlichste Gottes dienst den wir jm thun koennen Denn damit wird jm sein ehre und danck geben die jm gehoret Das thun die andern nicht sondern reissen und fressen alle Gottes gueter dahin wie die sew nemen ein land stad haus nach dem andern dencken nicht darnach das sie Gott ein mal ansehen wollen die weil heilig sein mit jrem grossen vielen gedone und geplerr jnn der kirchen Aber ein Christlich hertz so aus Gottes wort lernet das wir alles von Gott und nichts von uns haben das nimpt solchs an jm glauben und ubet sich darin das sichs kan alles zu jm versehen und von jm warten Also leret uns das gebet das wir beide uns und Gott erkennen und lernen was uns feilet und woher wirs nemen und suchen sollen Daraus wird ein sein volkomen verstendig mensch der sich zu allen sachen recht schicken und halten kan Weil nu Christus solch falsch und vergeblich gebete gestraffet und verworffen hat feret er fort und stellet selbs eine feine kurtze form fur wie und was wir beten sollen darinn allerley not gefasset jst die uns treiben s 420 sol zu beten das wir uns derselben jnn solchen kurtzen worten teglich erinnern koennen und niemand entschuldigt sey das er nicht wisse wie odder was er beten sol Und jst seer ein gute ubung sonderlich fur den gemeinen man kind und gesind jm hausse das man das Vater unser teglich gantz bete beide morgens und abends und uber tissch und auch sonst das man darin allerley not jn gemein Gotte furtrage Weil aber das Vater unser jm Catechismo und sonst gnugsam ausgelegt jst wil jchs dabey bleiben lassen und hie kein newe glosse machen Es jst aber wie offt gesagt freylich das allerbeste gebet das da auff erden komet odder von jemand erdacht werden mag weil es Gott der Vater durch seinen Son gestellet und jm jnn mund gelegt hat das wir nicht durffen zweiveln das es jm aus der massen wol gefalle Er vermanet uns aber bald jm anfang auch beide seines gebots und verheissung mit dem wort Unser Vater c Als der von uns solche ehre soddert das wir von jm sollen bitten als ein kind von seinem Vater und die zuversicht von uns haben wil das er uns gerne will geben was uns not jst So jst auch drein geschlossen das wir uns rhumen das wir seine kinder sind durch Christum und also jm seinem gebot und verheissung und jnn des Herrn Christi namen komen und mit aller zuversicht fur jn tretten c Nu die erste ander und dritte bitte trifft die hohesten guter an so wir von jm haben nemlich zum ersten weil er unser Vater jst das er seine ehre von uns habe und sein name jnn aller welt schon und hehr gehalten werde Damit fasse jch auff einen hauffen allerley falsche glauben und Gottes dienst und die gantze helle alle sunde und Gottes lesterung und bitte das er stewre dem lesterlichen glawben des Bapsts tuercken rotten geister und ketzer als die alle seinen namen entheiligen und schenden odder unter dem namen jre ehre suchen Das jst wol ein kurtz wort aber mit dem sinn gehets so weit als die welt jst widder alle falsche lere und leben Zum andern nach dem wir sein wort und rechte lere und gottes dienst haben das auch sein Reich jnn uns sey und bleibe das jst das er uns jnn solcher lere und leben regire und dabey schutze und erhalte widder alle gewalt des Teuffels und seines reichs und das alle reich so dawidder toben zu scheittern gehen auff das dis Reich bleibe Und zum dritten das auch nicht unser noch keines menschens sondern allein sein wille geschehe und was er dencket und ratschlegt fortgehe widder alle anschlege und furnemen der welt und was widder diesen willen und rat strebet ob sich gleich alle welt zu hauff schluege und stercket jr ding dawidder zu erhalten Das sind die drey furnemesten stuck Jnn den andern vier bitten komen wir auff die not die uns unsert halben teglich betrifft dieses armen schwachen zeitlichen lebens halben Darumb s 421 wir erstlich bitten das Er uns unser teglich brod gebe das jst alles was uns not jst zu erhaltung dieses lebens narung gesunden leib gut wetter haus hoff weib kind gut regiment fride und behute uns fur allerley plag kranckheit pestilentz theurzeit krieg auffrhur c Darnach das er uns daneben unser schuld vergebe und nicht ansehe den schendlichen misbrauch und undanck fur die guter die er uns teglich so reichlich gibt und darumb die selbigen nicht versage und entzihe noch mit ungnaden straffe wie wir verdienen sondern uns gnediglich verzeihe ob auch wir die wir Christen und seine kinder heissen nicht leben wie wir sollen Zum dritten weil wir auff erden leben mitten jnn allerley anfechtung und ergernis da man uns auff allen seiten zusetzet das man uns hindere und nicht allein auswendig von der welt und teuffel sondern auch jnnwendig von unserm eigen fleisch angefochten werden das wir nicht leben koennen wie wir sollen noch fur soviel fahr und anfechtung einen tag vermoechten zu bestehen so bitten wir das er uns jnn solcher fahr und not erhalte das wir nicht dadurch uber wunden und gefellet werden Und zum letzten das er uns endlich aus allem unglueck gantz und gar helffe und wenn die zeit kompt das wir sollen aus diesem leben tretten ein gnedig selig stuendlin bescheere Also haben wir kurtzlich alle leibliche und geistliche not jnn seinen schos gelegt und mit jglichem wort die gantze weite welt auff einen hauffen gefasset c Es jst aber jm text ein stucklein dran gehenget da mit er das gebete beschleust als mit einem danck und gemeinem bekentnis das heisst also Denn Dein jst das Reich und die krafft und die herrligkeit jnn ewigkeit Das sind die rechten titel und namen die Gott allein geburen Denn die drey stuck hat er jm selbs furbehalten die da heissen Richten Rechten und Rhumen Richten odder regiren und oberhand haben sol niemand denn Gott allein odder denen ers befilet durch welche er das regiment aus richtet als seine diener Des gleichen sol auch kein mensch mit dem andern recht uben odder zurnen und straffen on wer das ampt hat von Gottes wegen Denn es jst nicht den menschen angeboren sondern von Gott gegeben Das sind die zwey die er hie heisset das Reich odder herrschafft das alle oeberkeit sein sey und darnach die Krafft das jst die folge des rechten Executio das er kan straffen die boesen unter sich werffen und die fromen schutzen Denn wer da straffet der thuts als an Gottes stat und gehet alles aus seiner krafft das man recht handhabt schutzet und erhelt Darumb sol sich niemand selbs rechen noch straffen Denn es jst nicht sein ampt noch vermuegen und gelinget auch nicht 5 Mose 32 35 Röm 12 19 wie er sagt Mein jst die rache jch wils vergelten und anders wo drewet Matth 26 52 wer das schwerd selb nimpt sich zu rechen sol mit dem schwerd gestrafft werden s 422 Also jst auch die Herrlickeit odder ehre und rhum alleine Gottes eigen das sich niemand nichts rhume keiner weisheit heiligkeit odder vermuegens denn durch jnn und aus jm Denn das jch einen Koenig odder fuersten ehre und gnedigen Herrn heisse odder die knye fur jn biege geschicht nicht umb seiner person willen sondern umb Gottes willen als der da sitzet jnn der maiestet an Gottes stat Also wenn jch Vater und mutter odder die an jr stat sind ehre erzeige so thu jchs nicht dem menschen sondern dem Goettlichen ampt und ehre Gott jnn jnen Also das wo oeberkeit und krafft ist dem geburet auch die ehre und rhum Und gehet also sein Reich krafft und herrligkeit jnn der gantzen welt das er allein regiret straffet und den preis hat jnn den Gotlichen emptern und stenden als Vater muter Herr Richter Furst Koenig Keiser c ob wol der Teuffel durch die seinen dawidder sich setzet und selbs wil die herschafft und gewalt furen rache und straffe uben und seinen rhum allein haben Darumb bitten wir auch furnemlich umb seinen namen sein Reich und seinen willen als die allein sollen gehen und alle ander name reich und gewalt und wille zu scheittern gehen und wir also erkennen das er der hoheste sey jnn alle diesen dreyen stucken die andern aber sein werckzeug da durch er solchs treibt und ausrichtet Matth 6 14 15 Denn so ir den menschen ire feile vergebt so wird euch ewer himlischer vater auch vergeben Wo jr aber den menschen jre feile nicht vergebt so wird euch ewer Vater ewere feile auch nicht vergeben Das jst ein wuenderlicher zusatz aber doch seer kostlich Und moecht wol jmand wundern wie er so eben mit solchem zusatz kompt auff dis einige stucke Vergib uns unser schuld c so er doch eben so wol hette koennen auch an der andern eins ein solch stuecklin knuepffen und sagen Gib uns unser teglich brod wie wjr unsern kindern geben odder fuere uns nicht jnn versuchung wie wir niemand versuchen Erlose uns von dem ubel wie wir unsern nehesten retten und erlosen Und doch kein stuecke jst das einen zusatz hat als dieses Und lesst sich dazu ansehen als solt die vergebung der suende erworben und verdienet werden durch unser vergeben Wo bliebe denn unser lere das die vergebung allein durch Christum kome und jm glawben empfangen werde Antwort auffs erste Er hat sonderlich diese bitte so wollen stellen und die vergebung der sunde an unser vergebunge binden das er damit die Christen verknupffte das sie sich unternander lieben Und das lassen jr heubstuck und furnemestes sein nehest dem glawben und empfangener vergebung das sie jrem nehesten auch on unterlas vergeben das wie wir gegen jm leben jm glawben also auch gegen den nehesten durch die liebe Das wir nicht ein ander verdries und leid thun sondern dencken das wir jmer vergeben ob uns gleich s 423 leid geschehen jst wie denn jm diesem leben offt furfallen mus odder sollen wissen das uns auch nicht vergeben jst Denn wo der zorn und grol jm wege ligt so verderbt er das gantze gebete das man auch der vorigen stuck keines beten noch wundschen kan Sihe das heisst ein fest und starck band gemacht da mit wir zusamen gehalten werden das wir nicht unternander uneins werden und spaltung rotten und secten anrichten wo wir anders fur Gott wollen komen beten und etwas erlangen sondern einander durch die liebe vertragen und aller ding eines bleiben Wenn das geschicht so jst denn ein Christen mensch volkomen als der da beide recht gleubet und liebet Was darnach mehr fur gebrechen am jm jst das sol jnn dem gebet verzeret werden und alles vergeben und geschenckt sein Wie setzet er aber mit diesen worten die Vergebung eben auff unser werck und spricht Wenn jr dem nehesten vergebt so sol euch vergeben sein und widderumb c das heisst ja nicht die vergebung auff den glauben gestellt Antwort Die vergebung der sunde wie jch sonst offt gesagt habe geschicht zweyerley Ein mal durchs Euangelion und wort Gottes welchs empfangen wird jnwendig jm hertzen fur Gott durch denn glawben Zum ander eusserlich 2 Petri 1 1 durch die werck davon 2 Petri 1 sagt da er von guten wercken leret Lieben bruder thut vleis ewern beruff und erwelung fest zu machen c Da wil er das wir solchs sollen gewis machen das wir den glauben und vergebung der sunde haben Das jst das wir beweisen die werck das man den Matth 7 17 f 12 33 Luk 6 43 f bawm an den fruechten spuere und offenbar werde das es ein guter und nicht ein fauler baum sey denn wo ein rechter glawbe jst da folgen gewislich auch gute werck Also jst ein mensch beide auswendig und jnwendig from und gerecht beide fur Gott und den leuten Denn das jst die folge und frucht damit jch mich und andere gewis mache das jch recht glewbe welchs jch sonst nicht wissen noch sehen kuendte Also jst hie auch die eusserliche vergebung so jch mit der that erzeige ein gewis zeichen das jch vergebung der suende bey Gott habe Widderumb wo sich solchs nicht erzeigt gegen dem nehesten so habe jch ein gewis zeichen das auch jch nicht vergebung der suende bey Gott habe sondern stecke noch jm unglawben Sige das jst die zweyerley vergebung Eine jnwendig jm hertzen die allein an Gottes wort hanget und auswendig die eraus bricht und uns gewis machet das wir die jnnerliche haben Also unterscheiden wir die wercke vom glawben als eine jnnerliche und eusserliche gerechtigkeit aber also das die jnnerliche zuvor da sey als der stam und die wurtzel daraus die guten werck als fruechte wachsen muessen Die eusserliche aber ein zeuge derselben und wie Petrus sagt Certificatio eine versicherung das jene gewislich da sey Denn wer die jnnerliche gerechtigkeit nicht hat der thut der eusserlichen werck keines Widderumb wo die eusserliche zeichen und beweisunge nicht jst so kan s 424 jch jener nicht gewis sein sondern beide mich und andere betriegen Wenn jch aber sehe und fule das jch gerne dem nehesten vergebe so kan jch schliessen und sagen Das werck thue jch von natur nicht sondern fule mich durch Gottes gnade anders denn zuvor Das sey kurtz widder der Sophisten geschwetz geantwortet Das jst aber auch war das dis werck wie ers hie nennet nicht ein blos werck jst wie andere so wir von uns selbs thun Denn es jst auch des glawbens nicht dabey vergessen Denn er nimpt solch werck und stellet eine verheissung drauff das mans mit guten ehren mocht ein Sacrament nennen den glawben da durch zustercken Gleich Als die Tauffe jst auch wol ein werck anzusehen das jch thue der jch teuffe odder mich teuffen lasse Aber weil Gottes wort dabey jst jst es nicht ein schlecht werck als das fur sich selbs etwas gelte odder schaffe sondern ein Goettlich wort und zeichen daran sich der glawbe henget Also auch unser gebet als unser werck wuerde nichts gelten noch schaffen aber das thuts das es gehet jnn seinem gebot und verheissung das es auch wol mag ein Sacrament und mehr ein Goettlich denn unser werck geachtet werden Das rede jch darumb das die Sophisten allein die werck so wir thun so blos ansehen on Gottes wort und verheissung Derhalben wenn sie solche spruche horen und lesen so auff die werck lauten muessen sie wol sagen das der mensch durch sein thun solchs verdiene Die schrifft aber leret uns also das wir nicht auff uns sondern Gottes wort und verheissung sollen sehen und daran mit dem glawben hafften das Wenn du ein werck aus dem wort und verheissung thuest so hastu ein gewis warzeichen das dir Gott gnedig jst Also das dein eigen werck das Gott nu zu sich genomen hat soll dir ein gewis zeichen sein der vergebung c Nu hat uns Gott mancherley weise weg und stege furgestellt dadurch wir die gnade und vergebung der sunde ergreiffen Als erstlich die Tauff und Sacrament item wie jtzt gesagt das gebete jtem die absolutio und allhie unser vergebung das wir ja reichlich versorget weren und allenthalben gnade und barmhertzigkeit finden konnen Denn wo woltestu sie neher suchen denn bey deinem nehesten bey dem du teglich lebest und auch teglich ursach gnug hast solche vergebung zu uben denn es kan nicht feilen das du nicht soltest viel und offt beleidigt werden Also das wir nicht allein jnn der kirchen odder bey dem priester sondern mitten jnn unserm leben ein teglich Sacrament odder Tauffe haben ein bruder am andern und ein jglicher daheim jnn seinem hausse Denn wenn du die verheissung durch dis werck ergreiffest so hastu eben das das du jnn der tauffe uber komest Wie kund uns nu Gott reichlicher begnaden denn das er uns so ein gemeine tauffe an den hals hengt und jnns Vater unser bindet die ein jglicher an jm selbs findet wenn er s 425 betet und seinem nehesten vergibt Das ia niemand ursach hat zu klagen odder sich zu entschuldigen er konne nicht dazu komen und sey jm zu hoch und zu fern odder zu schweer und theur weil es jm und seinem nehesten heim fur die thur gebracht ia jnn boesen gelegt wird Sihe wenn du es also nicht nach dem werck an jm selbst sondern nach dem wort so daran geheffet jst an sihest so findestu darinn ein trefflichen kostlichen schatz das es jtzt nicht mehr dein werck sondern ein Gottlich Sacrament jst und mechtigen grossen trost das du zu der gnade komest das du deinem nehesten vergeben kanst ob du gleich zu andern Sacramenten nicht komen kundtest Das solt dich bewegen das du solch werck von hertzen gerne thetest und Gott dazu danckest das du solcher gnaden werd bist Soltestu doch bis an der welt ende darnach lauffen und alle dein gut darumb verzeeren wie wir zuvor umb den ertichten Ablas gethan haben Wer nu das nicht will annemen der mus ein schendlich verflucht mensch sein Sonderlich wo er solch gnade horet und erkennet und dennoch so kropfisch und hallstarrig bleibt das er nicht wil vergeben Damit er beide tauff und Sacrament und alle ander auff ein mal verleurt Denn sie sind alle an einander gebunden das wer eines hat der soll sie alle haben odder keines behalten Denn wer getaufft jst sol auch das Sacrament empfahen Und wer das Sacrament empfehet mus auch beten und wer da betet auch vergeben c Vergibstu aber nicht so hastu hie ein schrecklich urteil das dir deine sunde auch nicht sollen vergeben sein ob du gleich mit unter den Christen bist und der Sacrament und ander gueter mit geneussest sondern sollen dir nur deste schedlicher und verdamlicher sein Und auff das uns Christus deste mehr da zu reitze hat er auch feiner freundlicher wort gebrauchet das er eben also spricht Wenn jr den menschen jre Feile vergebt c sagt nicht Jr bosheit und buberey odder mutwillen und frevel c Denn einen Feil heisst er ein solche sunde die mehr aus gebrechligkeit odder unwissenheit geschicht denn aus bosheit Warumb thut er das das er des nehesten suend so geringert und verkleinert so wir doch offt sehen das mancher fursetziglich aus lauter frevel und bosem willen sundigt Darumb thut ers das er dir deinen zorn legen wil und dich erweichen gerne zu vergeben Und sihet mehr darauff das er dein hertz susse und freundlich mache denn das er die sund so gros mache wie sie an jr selbs jst Denn fur Gott jst und sol sie so gros sein das sie der ewigen verdamnis werd jst und den himel zuschleusst obs gleich ein geringe sund und nur ein gebrechen jst wo ers nicht erkennet odder dir abbittet Aber von mir und dir wil er dic suend nicht so angesehen haben als dem nicht gebuert die sund straffen sondern zu vergeben Das du also denckest ob gleich dein nehester aus boesheit widder dich gethan hat so ist er dennoch s 426 verirret gefangen und verblend vom Teuffel darumb soltu so from sein und dich sein viel mehr erbarmen als der vom teuffel uberweldigt ist das es wol des Teuffels halben der im solchs eingibt ein grosse unvergebliche suend jst aber des menschen halben ein feil und gebrechen heisse Wie Christus auch Luk 23 34 selbs gegen uns gethan hat als er am creutz gebeten hat Vater vergib jn denn sie wissen nicht was sie thun Das jst jhe unser sunde kleine und gering gemachet welche doch an jr selbs die aller grosste jst so jhe auff erden geschehen jst Denn was kan grossers gesundigt werden denn das man Gott seinen einigen son auffs allerschendlichst martert und toedtet Doch mustu solchen feil und gebrechen so deuten das es der neheste so widder dich gesundigt erkenne und vergebung begere und sich bessern wolle Denn jch habe sonst gesagt das zweyerley sunde jst Eine die man bekennet die sol niemand unvergeben lassen Die ander die man verteidingt die kan niemand vergeben denn sie wil nicht sunde sein noch die vergebung empfahen Matth 18 18 Darumb auch Christus Math 18 da er vom vergeben odder Schlusseln redet setzet er beide stuck bey einander loesen und binden anzuzeigen das man die sunde die man nicht wil lassen sunde sein noch vergeben haben nicht loesen kan sondern binden sol jnn abgrund der helle aber widderumb die man bekennet sol man losen und jnn himel heben c Wie es nu zugehet jm ampt der Schluessel so gehet es auch mit einem jglichen Christen gegen dem nehesten welcher ob er wol sol hereit sein jderman zuvergeben der jm leib thut doch wo er die sunde nicht wil erkennen noch ablassen sondern dazu noch fort faren so kanstu im nicht vergeben nicht deiner sondern sein selbs halben weil er die vergebung nicht haben wil So bald er sich aber schuldig gibt und vergebung begeret so sol es alles geschenckt sein und die absolutio flugs darauff folgen Denn weil er sich selbs strafft und die sunde fallen lesst das keine sunde mehr bey jm bleibt so sol ich sie viel mehr weg fallen lassen Wo er sie aber selbs helt und nicht wil fallen lassen so kan jch sie nicht von jm nemen sondern mus jn lassen darin stecken als der jm selbs aus vergeblicher sunde ein unvergebliche machet Summa wo er sich nicht erkennen wil sol man sein gewissen auffs hohest beschweren und keine gnade erzeigen als der da wil mutwillens des Teuffels eigen sein Widderumb wo er die sund bekennet und dir abbittet und du jm nicht vergibst so hastu sie auff dich geladen das sie dich auch verdammet Also wil auch Christus die sund bekand haben damit das er sie dennoch einen feil heisset wil nicht leugnen das es unrecht jst noch dir aufflegen das du es solt billichen als recht gethan Sondern nicht lassen recht noch gut sein on wenn es dazu kompt das es ein vergebliche sund ist worden und so geringe das sie nur ein feil heisset Das du also zum nehesten sagest ob jchs wol nichts loben kan und jst ja unrecht aber doch weil du dich erkennest und dein s 427 hertz nu anders jst und nicht boeses widder mich hat so wil jchs auch gerne lassen geschenckt sein als einen feil und versehen und alles zorns vergessen Wenn du nu so gegen dem nehesten gesinnet bist so wird sich Gott auch widder gegen dir also erzeigen mit solchem sussen freundlichen hertzen und deine grosse schwere sunde so du widder jn gethan und noch thuest auch so geringe machen das ers nur einen feil heisse wo du sie erkennest und umb vergebung bittest Als der mehr geneigt jst zuvergeben denn wir uns selbs zu jm versehen konnen Nu soltestu ein solch hertz Gotte abkeuffen mit deinem leib und leben und darnach lauffen bis an der welt ende wie man unter dem Bapstum darnach gelauffen jst und sich mit so mancherley wercken darumb zu martert hat Nu wird dir hie solch hertz angeboten und lauter umb sonst furgetragen und geschenckt gleich wie die Tauffe Euangelium und alle seine guter Und krigst mehr denn du mit alle deinen und aller menschen werck erlangen mochtest Denn da hastu die gewisse verheissung die dir nicht leugt noch treugt das alle deine sund wie viel und gros sie sind sollen fur jm so geringe sein als menschliche tegliche gebrechen die er nicht rechnen noch gedencken wil so fern du den glauben an Christum hast Denn gleich wie andere Sacrament her komen und gehen durch den Herrn Christum Also auch das unser gebet erhoret wird und gewisse vergebung haben das wirs nicht haben verdienet sondern alles durch jn erworben und uns geschencket jst das er jmer der einige Mittler bleibe durch welchen wir alles haben das auch die verheissung auff dis werck gestellet allein durch jn gelte So sihestu nu warumb Christus diesen zusatz zu dem gebete gethan hat das er damit uns jhe feste zu samen binde und seine Christenheit behalte jnn der einigkeit des geistes beide jnn glawben und liebe das wir uns umb keiner sunde noch gebrechen willen lassen trennen damit wir nicht glauben und alles verlieren Denn es kan nicht anders zugehen es mussen viel anstosse unter uns teglich furfallen jnn allen stenden und hendeln da man gegen einander redet und thut das man nicht gerne horet und leidet und ursache gibt zu zorn und zwitracht Denn wir haben noch fleisch und blut an uns das thuet wie seine art jst und lesst jm leichtlich entfaren ein boese wort odder zornig zeichen und werck damit die liebe verletzt wird also das doch eitel vergebung mus sein und gehen bey den Christen Wie wir auch bey Got on unterlas vergebung durffen Und uns jmer mussen zu dem gebete halten Vergib uns wie wir vergeben On das wir sol heillose leute sind das wir jmer Luk 6 41 f ehe einen splitter jnn des nehesten auge sehen denn den balcken jnn unserm auge und unser sunde auff den rucken werffen Denn solten wir uns selbs teglich an sehen von morgen bis zu abend so wuerden wir wol soviel an uns finden das wir der andern vergessen und fro wurden das wir zu dem gebete komen kunden s 428 Matth 6 16 18 Wenn ir fastet solt ir nicht sawr sehen wie die Heuchler Denn sie verstellen jr angesichte auff das sie fur den leuten scheinen mit jrem fasten Warlich jch sage euch sie haben jren lohn dahin Wenn du aber fastest so salbe dein heubt und wassche dein angesicht auff das du nicht scheinest fur den leuten mit deinem fasten sondern fur deinem Vater welcher verborgen jst Und dein vater der jnn das verborgen sihet wird dirs vergelten offentlich Wie er jr Almosen und beten gestrafft hat so straffet er auch hie jr fasten Denn das sind fast die drey guten werck welche alle ander jnn sich begreiffen Das erst allerley wolthat gegen dem nehesten Das ander das wir uns allerley not beide gemeine und unser eigne annemen und Gotte furtragen Das dritte das wir unsern leib Casteyen Aber wie sie des almosen und betens schendlich misbraucht haben das sie nicht Gottes ehre sondern jren rhum damit gesucht also haben sie auch des fastens misbrauchet und verkeret nicht fur jren leib jm zwang und zucht zuhallten noch Gott zu loben und dancken sondern von den leuten gesehen zu werden und einen namen zu haben das man sich wundern und sagen muesste O das sind treffliche heiligen die da nicht leben wie ander gemeine leut sondern daher gehen jnn grawen roecken den kopff hengen sawr und bleich sehen c wenn die nicht gen himel komen wo wollen wir andern bleiben Er wil aber damit nicht das fasten an jm selbs verworffen odder verachtet haben Eben so wenig als er das almosen geben und beten verwirfft sondern viel mehr bestetigt und leret des selbigen recht brauchen Also wil er das fasten auch widder zu recht bringen das es jnn rechtem brauch und rechter meinung gehe wie ein gut werck gehen sol Es hat aber bey den Juden daher seinen ursprung das jn Moses auffgesetzt 3 Mose 23 27 hatte jm herbst auff das fest Expiacionis ongeferlich vierzehen tage nach einander zufasten Das war nu die gemeine fasten die sie alle zugleich hielten Daruber hatten nu die Phariseer ir sonderliche fasten das sie etwas mehr theten und heiliger geachtet wurden denn andere Denn jene fasten war nicht dazu gemacht das sie kundten damit fur andern gesehen sein weil sie durch das gantze volck gieng und was jnns gemein hingehet des kan sich niemand sonderlich rhumen Darumb musten sie viel sonderlicher fasten furnemen das sie gesehen wurden als viel hoeher und geistlicher denn gemeine leute Daher Matth 9 14 sie auch rhumen jm Euangelio widder Christum Warumb fasten der Phariseer Juenger so offt und deine Juenger fasten nicht c Dazu machten sie einen unterscheid mit geberden und zeichen dabey man ja kennen solte wenn sie fasteten verstelten jr angesicht das sie sich nicht wusschen noch schmuckten s 429 sondern sahen saur und finster und trieben solchen trefflichen ernst das man davon sagen und singen muste c So kompt nu Christus schlegt solch fasten gar zu boden und leret stracks das widderspiel und spricht Wiltu fasten so faste also das du nicht saur sehest sondern wassche und salbe dein angesicht das du fein lustig und frolich sehest als auff einen feyer tag Also das man kein unterscheit sehe noch mercke zwisschen deinem fasten und feyren Denn das war der Juden weise das sie sich mit kostlichen wassern besprengten und das heubt begossen das es vom gantzen leib roch wenn sie feyreten odder frolich wolten sein Wenn du so fastest zwisschen dir und deinem Vater allein so hastu recht gefastet das es jm gefellet Doch nicht also das damit ein verbot gestelt sey das man nicht durffe auff ein faste tag jnn geringen kleidern odder ungewasschen gehen sondern der zusatz ist verworffen das mans umb rhums willen thut und den leuten mit solchen sonderlichen geberden die

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  • WA 9

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  • an Beatus Rhenanus über die Heidelberger Disputation 1518 Eine Äußerung Luthers über die Heidelberger Disputation Bruchstück eines ersten Entwurfes zu dem frühesten Schreiben Luthers an den Papst 1518 Luthers Handschrift der Auslegung des 109 110 Psalms 1518 Aufzeichnungen Luthers vermuthlich für eine Predigt über Luc 7 11 17 1518 Nachtrag zu den Acta Augustana 1518 Disputatio D Iohannis Eccii et P Martini Luther in studio Lipsensi futura 1519 Der nicht

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  • ausgangen Martinus Luther Item der Wiener Artikel wider Paulum Speratum sammt seiner Antwort 1524 Duae episcopales bullae super doctrina Lutherana et Romana 1524 Daß Eltern die Kinder zur Ehe nicht zwingen noch hindern und die Kinder ohne der Eltern Willen sich nicht verloben sollen 1524 Wider den neuen Abgott und alten Teufel der zu Meißen soll erhoben werden 1524 Ein Brief an die Fürsten zu Sachsen von dem aufrührischen Geist 1524 Ein Sendbrief des Herrn Wolfen v Salhausen an Doctor Martinus und Antwort Martin Luthers 1524 Ein Sendbrief an Burgermeister Rath und ganze Gemeine der Stadt Mühlhausen 1524 Zwei kaiserliche uneinige und widerwärtige Gebote den Luther betreffend 1521 Von Kaufshandlung und Wucher 1524 Acta Ienensia 1524 Der 127 Psalm ausgelegt an die Christen zu Riga in Liefland 1524 Ein Brief an die Christen zu Stratzburg wider den Schwärmergeist 1524 Predigten des Jahres 1524 Übersicht über die Predigten des Jahres 1524 8 Predigt am Sonntag Jnvocavit 14 Februar Vom brauch und bekentnis Christlicher freyheit 444b Vom brauch und bekentnis Christlicher freyheit 1524 15 Predigt am Palmsonntage 20 März Sermon von der beicht und dem Sacrament gepredigt ym xxv Jare Vom Sacrament 1524 16 Predigt am Gründonnerstag Predigt 1524 34 Predigt über

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