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  • Martin Luther. Der Grosse Katechismus, Gemehret mit einer newen vorrhede, vnd vermanunge zu der Beicht.
    segen mit sich bringen wenn sie nur die blinde welt und falschen heiligen erkennen wolten Denn es ist nichts an und ym gantzen menschen das mehr und weiter beide guts schaffen und schaden thuen kan ynn geistlichen und weltlichen sachen denn die zunge so doch das kleinste und schwechste gelied ist Das Neunde und Zehende Gepot s 174 DU solt nicht begeren deines nehisten haus DU solt nicht begeren seines weibs knecht magd viehe odder was sein ist Ursach der letzten gepot bey den Jueden Diese zwey gepot sind fast den Jueden sonderlich gegeben wiewol sie uns dennoch auch zum teil betreffen Denn sie legen sie nicht aus von unkeuscheit noch diebstal weil davon droben gnug verpoten ist Hieltens auch dafur sie hetten yhene alle gehalten wenn sie eusserlich die werck gethan odder s 175 nicht gethan hetten Daruemb hat Gott diese zwey hynzugesetzt das mans auch halte fur sunde und verpoten des nehisten weib oder gut begeren und keinerley weise darnach zustehen Und sonderlich daruemb weil ynn dem Juedischen regiment knechte und megde nicht wie itzt frey waren umbs lohn zudienen wie lang sie wolten sondern des Herrn eigen mit leib und was sie hatten wie das viehe und ander gut Dazu auch ein yglicher uber sein weib die macht hatte durch ein scheidbrieff oeffentlich von sich zulassen und ein andere zunemen Da musten sie nu unternander die fahr stehen wenn ymand eins andern weib gerne gehabt hette das er yrgend ein ursach neme beide sein weib von sich zuthun und dem andern seins auch zuentfroemden das ers mit gutem fug zu sich brechte Das war nu bey yhn kein sunde noch schande so wenig als itzt mit dem gesynde wenn ein hausherr seinem knecht odder magd urlaub gibt odder einer dem andern sonst abdringet Summa Daruemb haben sie nu sage ich diese gepot also gedeutet wie es auch recht ist wiewol es auch etwas weiter und hoher gehet das niemand dem andern das seine als weib gesind haus und hoff acker wiesen viehe dencke und furneme an sich zubringen auch mit gutem schein und behelff doch mit des nehisten schaden Denn droben ym Siebenden gepot ist die untugent verpoten da man froemde gut zu sich reisset odder dem nehisten furhelt dazu s 176 man kein recht haben kan Hie aber ist auch gewehret dem nehisten nichts abzuspannen ob man gleich mit ehren fur der welt dazu komen kan das dich niemand zeihen noch taddeln thar als habstus mit unrecht eroebert Denn die natur so geschickt ist das niemand dem andern soviel als yhm selbs goennet und ein yglicher soviel er ymer kan zu sich bringet ein ander bleibe wo er kan Und woellen noch dazu from sein koennen uns auffs feinste schmucken und den schalck bergen suchen und dichten so behende fuendlin und schwinde griffe wie man itzt teglich auffs beste erdencket als aus dem rechten gezogen thuren uns darauff kecklich beruffen und trotzen und woellen solchs nicht schalkeit sondern gescheidikeit und furchsichtigkeit genennet haben Dazu helffen auch Juristen und rechtsprecher so das recht lencken und denen wie es zur sache helffen wil die wort zwacken und zu behelff nemen unangesehen billickeit und des nehisten notdurfft Und Summa wer ynn solchen sachen der geschickste und gescheideste ist dem hilfft das recht am besten wie sie auch sprechen Vigilantibus iura subveniunt 3 Daruemb ist dis letzte gepot nicht fur die boese buben fur der welt sondern eben fur die fromsten gestellet die da wollen gelobt sein redliche und auffrichtige leute heissen als die widder die vorige gepot nichts verschulden wie furnemlich die Jueden sein wolten und noch viel grosser Junckern Herrn und Fuersten Denn der ander gemeine hauffe gehoeret noch weit herunter yn das siebende gepot als die nicht viel darnach fragen wie sie das yhre mit ehren und recht gewinnen Rechtshendel So begibt sich nu solchs am meisten ynn den hendeln so auff recht gestellet werden dadurch man furnimpt dem nehisten etwas abzugewinnen und abzuschuepffen Als das wir Exempel geben wenn man hadert und handlet umb gros erbfall liegende guter etc Da furet man erzu und nympt zuhuelffe was ein schein des rechten haben wil mutzet und schmuckts also erfur das das recht diesem zufallen mus und behelt das gut mit solchem titel das niemand kein klag noch anspruch dazu hat Jtem wenn einer gerne ein schlos stad graffchafft odder sonst etwas grosses hette und treibt soviel fynantzerey durch freundschafft und womit er kan das es einem andern abe und yhm zugesprochen wird dazu mit brieve und siegel bestetigt das mit Furstlichem titel und redlich gewonnen heisse s 177 Kauffshendel Desgleichen auch yn gemeinen kauffshendlen wo einer dem andern etwas behendiglich aus der hand ruecket das yhener mus hynach sehen odder yhn ubereilet und bedrenget woran er sein vorteil und genies ersihet das yhener vileicht aus not odder schuld nicht erhalten noch on schaden losen kan auff das ers halb oder mehr gefunden habe und mus gleichwol nicht mit unrecht genomen odder entwendet sondern redlich gekaufft sein Da heists Der erst der best und yglicher sehe auff seine schantz ein ander habe was er kan Und wer wolt so klug sein alles zuerdencken wieviel man mit solchem huebschen schein kan zu sich bringen das die welt fur kein unrecht helt und nicht sehen wil das damit der nehiste enhyndern bracht wird und lassen mus das er nicht on schaden emperen kan so doch niemand ist der yhm solchs wolt gethan haben daran wol zu spuren ist das solcher behelff und schein falsch ist Juedisch fuendle eines andern eheweib abzudringen Also ists nu verzeiten auch mit den weibern zu gangen da kundten sie solche fundlin wenn einem ein andere gefiele das er durch sich odder andere wie denn mancherley mittel und wege zurdencken waren zurichtet das yhr man ein unwillen auff sie warff odder sie sich gegen yhm sperret und so stellet das er sie muste von sich thuen und diesem lassen Solchs hat on zweyvel starck regieret ym gesetz wie man auch ym Euangelio liest von dem Koenig Herode das er seines eigenen bruders weib noch bey seinem leben freyete Mark 6 20 welcher doch ein erbarer fromer man sein wolte wie yhm auch Sanct Marcus zeugnis gibt Aber solch Exempel hoffe ich sol bey uns nicht stad haben weil yn newen Testament den ehelichen verpoten ist sich vonander zuscheiden Es were denn ynn solchem fal das einer dem andern ein reiche braut mit behendickeit entrueckete Das ist aber bey uns nicht seltzam das einer dem andern sein knecht oder dienstmagd abspannet und entfroembdet odder sonst mit guten worten abzeucht Es geschehe nu solchs alles wie es woelle so sollen wir wissen das Gott nicht haben wil das du dem nehisten etwas das yhm gehoeret also entziehest das er empere und du deinen geitz fuellest ob du es gleich mit ehren fur der welt behalten kanst Denn es ist ein heymliche meuchlinge schalckeit und wie man spricht unter dem huetlin gespielet das s 178 mans nicht mercken sol Denn ob du gleich hyngehest als habstu niemand unrecht gethan so bistu doch deinem nehisten zunahe Und heissets nicht gestolen noch betrogen so heisset es dennoch des nehisten guts begeret das ist darnach gestanden und yhm abwendig gemacht on seinen willen und nicht wollen goennen das yhm Gott bescheret hat Und ob dirs der Richter und yderman lassen mus so wird dirs doch Gott nicht lassen denn er sihet das schalckhertz und der welt tuecke wol welche wo man yhr ein finger breit einreumet nimpt sie ein elelang dazu das auch oeffentlich unrecht und gewalt folget Also lassen wir diese gepot bleiben ynn dem gemeinen verstand das erstlich gepoten sey das man des nehisten schaden nicht begere auch nicht dazu helffe noch ursach gebe sondern yhm goenne und lasse was er hat dazu foddere und erhalte was yhm zu nutz und dienst geschehen mag wie wir wolten uns gethan haben Also das es sonderlich widder die abgunst und den leidigen geitz gestellet sey auff das Gott die ursach und wurtzel aus dem wege reueme daher alles entspringet dadurch man dem nehisten schaden thuet Daruemb ers auch deutlich mit den worten setzet Du solt nicht begeren c Denn er wil fuernemlich das hertz rein haben wiewol wirs so lang wir hie leben nicht dahyn bringen koennen Also das dis wol ein gepot bleibt wie die andern alle das uns on unterlas beschueldigt und anzeigt wie from wir fur Gott sind Beschlus der zehen gepot So haben wir nu die zehen gepot ein ausbund Goettlicher lere was wir thuen sollen das unser gantzes leben Gott gefalle und den rechten born und rohre aus und ynn welchen quellen und gehen muessen alles was gute werck sein sollen also das ausser den zehen gepoten kein werck noch wesen gut und Gott gefellig kan sein es sey so gros und koestlich fur der welt wie es Kein gut werck ausser den x gepoten wolle Las nu sehen was unsere grosse heiligen rhuemen koennen von yhren geistlichen Orden und grossen schweren wercken die sie erdacht und auffgeworffen haben und diese faren lassen gerade als weren diese viel zugering odder allbereit lengist ausgericht Jch meine yhe man solt hie alle hende vol zuschaffen haben das man diese hielte sanfftmut gedult und liebe gegen feinden keuscheit wolthat etc und was solche stueck mit sich bringen Aber solche werck gelten und scheinen nicht fur der welt augen Denn sie sind nicht seltzam und auffgeblasen an sonderliche eigene zeit stedte weise und geberde gehefftet sondern gemeine tegliche haus werck so ein nachbar gegen dem andern treiben kan daruemb haben sie kein ansehen Yhene aber s 179 sperren augen und ohren auff dazu helffen sie selbs mit grossem geprenge kost und herrlichem gebew und schmuecken sie erfur das alles gleissen und leuchten mus da reuchert man da singet und klinget man da zuendet man kertzen und liechte an das man fur diesen keine andere hoeren noch sehen koenne Denn das da ein pfaff ynn einer guelden Casel stehet odder ein ley den gantzen tag ynn der kyrchen auff den knyen ligt das heisset ein koestlich werck das niemand gnug loben kan Aber das ein armes meidlin eines iungen kinds wartet und treulich thuet was yhr befohlen ist das mus nichts heissen Was solten sonst Muenche und Nonnen ynn yhren Klostern suchen Heuchler vermessenheit Sihe aber ist es nicht ein verfluchte vermessenheit der verzweivelten heiligen so da sich unterstehen ein hoeher und besser leben und stende zufinden denn die zehen gepot leren geben fur wie gesagt es sey ein schlecht leben fur den gemeinen man yhres aber sey fur die heiligen und volkomenen Und sehen nicht die elenden blinden leute das kein mensch so weit bringen kan das er eins von den zehen gepoten halte wie es zuhalten ist sondern noch beide der glaube und das vater unser zuhuelffe komen mus wie wir hoeren werden dadurch man solchs suche und bitte und on unterlas empfahe Daruemb ist yhr rhuemen gerade soviel als wenn ich rhuemete und sagte Jch habe zwar nicht ein groschen zubezalen aber zehen guelden trawe ich wol zubezalen Vermanung Das rede und treibe ich daruemb das man des leidigen misbrauch der so tieff eingewurtzelt hat und noch yderman anhenget los werde und sich gewene yn allen stenden auff erden allein hieher zusehen und sich damit zubekuemern Denn man wird noch lang kein lere noch stende auffbringen Zehen gepot uber alle wercklere die den zehen geboten gleich sind weil sie so hoch sind das sie niemand durch menschen krafft erlangen kan und wer sie erlanget ist ein hymlisch Engelisch mensch weit uber alle heiligkeit der welt Nym sie nur fur und versuche dich wol lege alle krafft und macht daran so wirstu wol soviel zuschaffen gewinnen das du kein andere werck odder heiligkeit suchen noch achten wirdst Das sey gnug von dem ersten teil beide zuleren und vermanen Doch muessen wir zubeschliessen widerholen den Text welchen wir auch droben ym ersten gepot gehandlet haben auff das man lerne was Gott drauff wil gewendet haben das man die zehen gepot wol lerne treiben und uben Jch der HERR dein Gott bin ein eiveriger Gott der uber die so mich hassen die sunde der veter heymsucht an den kindern s 180 bis yns dritte und vierde gelied Aber denen so mich lieben und meine gepot halten thu ich wol ynn tausend gelied Dieser zusatz wiewol er wie oben gehoeret zufodderst zum ersten gepot angehengt ist so ist er doch umb aller gepot willen gesetzt als die sich semptlich hieher ziehen und darauff gerichtet sollen sein Daruemb habe ich gesagt man solle solchs auch der iugent furhalten und einblewen das sie es lerne und behalte auff das man sehe was uns dringen und zwingen sol solche zehen gepot zuhalten Und sol es nicht anders ansehen denn als sey dis stueck zu einem iglichen sonderlich gesetzet also das es ynn und durch sie alle gehe Nu ist wie vor gesagt ynn diesen worten zusamen Dreuwort und verheissung neben den zehen gepoten gefasset beide ein zornig dreuwort und freundliche verheissung uns zuschrecken und warnen dazu zu locken und reitzen auff das man sein wort als ein Goetlichen ernst anneme und gros achte weil er selbs ausdruecket wie gros yhm daran gelegen sey und wie hart er drueber halten wolle nemlich das er greulich und schrecklich straffen wil alle die seine gepot verachten und ubertretten und widderuemb wie reichlich ers belonen wil wolthuen und alles guts geben denen die sie gros achten und gerne darnach thuen und leben Damit er wil gefoddert haben das sie alle aus solchem hertzen gehen das alleine Gott furchtet und fur augen hat und aus solcher furcht alles lesset was widder seinen willen ist auff das yhn nicht erzuerne Und dagegen auch yhm allein vertrawet und yhm zu liebe thuet was er haben wil weil er sich so freundlich als ein vater hoeren lesset und uns alle gnade und guts anbeut Gantze summa des ersten gepots Das ist auch eben die meinung und rechte auslegung des ersten und furnemsten gepots daraus alle andere quellen und gehen sollen Also das dis wort Du solt nicht andere Goetter haben nichts anders auffs einfeltigste wil gesagt haben denn soviel hie gefoddert du solt mich als deinen einigen Gott furchten und vertrawen erfuellet alle gepot rechten Gott fuerchten lieben und mir vertrawen Denn wo ein solchs hertz gegen Gott ist das hat dieses und alle andere erfuellet Widderuemb wer etwas anders ynn hymel und auff erden fuerchtet und liebet der wird widder dieses noch keines halten Also hat die gantze schrifft uberal dis gepot gepredigt und getrieben alles auff die zwey stueck Gottes fuercht und vertrawen gerichtet Und fuernemlich der Prophet David ym Psalter durch und Ps 147 11 durch als da er spricht Der HERR hat gefallen an denen die yhn fuerchten und auff seine guete warten als were das gantze gepot mit einem vers ausgestrichen und eben soviel gesagt Der HERR hat gefallen an denen die kein andere Goetter haben Also sol nu das erste gepot leuchten und sein glantz geben ynn die Das erste gepot treibet die andern alle andern alle daruemb mustu auch dis stueck lassen gehen durch alle gepot als s 181 die schele odder boegel ym krantz das end und anfang zuhauffe fuege und alle zusamen halte auff das mans ymmer widderhole und nicht vergesse Erste tafel Als nemlich ym andern gepot das man Gott fuerchte und seines namens nicht misbrauche zu fluchen liegen triegen und anderer verfuerung odder bueberey sondern recht und wol brauche mit anruffen beten loben und dancken aus liebe und vertrawen nach dem ersten gepot geschepfft Desgleichen sol solche furcht liebe und vertrawen treiben und zwingen das man sein wort nicht verachte sondern lerne gerne hoere heilig halte und ehre Andere tafel Darnach weiter durch die folgenden gepot gegen dem nehisten auch also alles aus krafft des ersten gepots das man vater und mutter herrn und alle oeberkeit ehre unterthan und gehorsam sey nicht umb yhret willen sondern umb Gottes willen Denn du darffst widder vater noch mutter ansehen noch fuerchten noch yhn zu lieb thuen odder lassen sihe aber zu was Gott von dir haben wil und gar getrost foddern wird lestu es so hastu ein zornigen richter odder widderuemb ein gnedigen vater Jtem das du deinem nehisten kein leid schaden noch gewalt thuest noch einerley weise zu nahe seiest es treffe sein leib gemahl gut ehre odder recht an wie es nacheinander gepoten ist ob du gleich rawm und ursach dazu hettest und dich kein mensch druemb straffete Sondern yderman wolthuest helffest und fodderst wie und wo du kanst allein Gotte zu liebe und gefallen yn dem vertrawen das er dir alles reichlich wil erstadten Also sihestu wie das erste gepot das heubt und quell born ist so durch die andern alle gehet und widderuemb alle sich zurueck ziehen und hangen ynn diesem das end und anfang alles ynn einander geknuepfft und gebunden ist Solchs sage ich nu ist nutz und not dem iungen volck ymmer furzuhalten vermanen und erynnern auff das sie nicht allein wie das viech mit schlegen und zwang sondern ynn Gottes furcht und ehre auffgezogen werden Denn wo man solchs bedencket und zuhertzen nympt das es nicht Gottes streng gepot nicht menschen wort menschen tand sondern der hohen Maiestet gepot sind der mit solchem ernst drueber helt zuernet und straffet die sie verachten und widderuemb so uberschwenglich vergilt denen die sie halten daselbs wird sichs selbs reitzen Zehen gepot allenthalben schreiben und treiben gerne Gottes willen zuthuen Daruemb ist nicht umbsonst ym alten Testament gepoten das man solle die zehen gepot schreiben an alle 5 Mos 6 9 11 20 wend und ecken ia an die kleider nicht das mans allein lasse da geschrieben s 182 stehen und schawtrage wie die Jueden theten sondern das mans on unterlas fur augen und ynn stettem gedechtnis habe ynn alle unserm thuen und wesen treiben Und ein yglicher lasse es sein tegliche ubung sein ynn allerley fellen gescheffte und hendeln als stunde es an allen orten geschrieben wo er hyn sihet ia wo er gehet odder stehet So wuerde man beide fur sich daheym ynn seinem haus und gegen nachbarn ursach gnug finden die zehen gepot zutreiben das niemand weit darnach lauffen duerffte Aus dem sihet man abermal wie hoch diese zehen gepot zuheben und preissen sind uber alle stende gepot und werck so man sonst leret und treibt Denn hie koennen wir trotzen und sagen Las aufftreten alle weisen und heiligen ob sie kuenden ein werck erfur bringen als diese gepot so Gott mit solchem ernst foddert und befihlt bey seinem hohisten zorn und straffe dazu so herrliche verheissung dazu setzet das er uns mit allen guetern und segen uberschuetten wil Daruemb sol man sie yhe fur allen andern leren tewr und werd halten als den hohisten schatz von Gott gegeben Das Ander teil Von dem Glauben s 182 Bisher haben wir gehoeret das erste stueck Christlicher lere und darynne gesehen alles was Gott von uns wil gethan und gelassen haben Darauff folgt nu billich der Glaube der uns fuerlegt alles was wir von Got gewarten und empfahen mussen und auffs kuertzte zureden yhn gantz und Glaube leret Gott erkennen gar erkennen leret Welchs eben dazu dienen sol das wir dasselbige thuen koennen so wir lauts der zehen gepot thuen sollen Denn sie sind wie droben gesagt so hoch gestellet das aller menschen vermuegen viel zu gering und schwach ist die selbigen zuhalten Daruemb ist dis stueck ia so noetig als ihenes zulernen das man wisse wie man dazu kome woher und wo durch solche krafft zu nemen sey Denn so wir kuendten aus eigenen krefften die zehen gepot halten wie sie zuhalten sind duerfften wir nichts weiter widder glauben noch vater unser Aber ehe man solchen nutz und not des glaubens ausstreichet ist gnug erstlich fur die gar einfeltigen das sie den glauben an yhm selbs fassen und verstehen lernen Auffs erste hat man bisher den Glauben geteilet ynn zwelff artickel wiewol wenn man alle stueck so ynn der schrifft stehen und zum glauben gehoeren einzelen fassen solte gar viel mehr artickel sind auch nicht alle s 183 deutlich mit so wenig worten muegen ausgedrueckt werden Aber das mans auffs leichteste und einfeltigste fassen kuende wie es fur die kinder zu leren Drey heubtartickel des glaubens ist woellen wir den gantzen Glauben kuertzlich fassen ynn drey heubtartikel nach den dreyen personen der Gottheit dahin alles was wir gleuben gerichtet ist Also das der erste artikel von Gott dem vater verklere die Schepffung der ander von dem Son die erloesung Der dritte von dem Heiligen Geist die heiligung Als were der glaube auffs aller kurtzte ynn soviel wort gefasset Jch gleube an Gott vater der mich geschaffen hat Jch gleube an Gott den Son der mich erloeset hat Jch gleube an den Heiligen geist der mich heilig machet Ein Gott und glaube Aber drey person daruemb auch drey artickel odder bekendnis So woellen wir nu kuertzlich die wort uberlauffen Der erste Artickel ICH gleube an Gott den vater almechtigen Schepffer hymels und der erden Glaube leret was wir fur ein Gott haben Da ist auffs aller kuertzte abgemalet und furgebildet was Gottes des vaters wesen wille thuen und werck sey Denn weil die zehen gepot haben furgehalten man solle nicht mehr denn einen Got haben moechte man nu fragen Was ist denn Gott fur ein man was thut er wie kan man yhn preisen oder abmalen und beschreiben das man yhn kenne Das leret nu dieser und folgende artikel Also das der Glaube nichts anders ist denn ein antwort und bekentnis der Christen auff das erste gepot gestellet Als wenn man ein iung kind fragete Lieber was hastu fur ein Gott was weisestu von yhm das es kuende sagen Das ist mein Gott zum ersten der vater der hymel und erden geschaffen hat Ausser diesem einigen halte ich nichts fur Gott denn sonst keiner ist der hymel und erden schaffen kuende Fur die gelerten aber und die etwas leufftig sind kan man die artikel alle drey weit ausstreichen und teilen ynn soviel stueck als es wort sind Aber itzt fur die iungen schueler sey gnug das noetigste anzuzeigen nemlich wie gesagt das dieser artikel belanget die Schepffung das man stehe auff dem wort Schepffer hymels und erden Was ists nu gesagt odder was Verstand des woertleins Schepffer meynestu mit dem wort Jch gleube an Got Vater almechtigen Schepffer c Antwort Das meine und gleube ich das ich Gottes geschepffe bin das ist das er mir geben hat und on unterlas erhelt leib seele und leben geliedmasse s 184 klein und gros alle synne vernunfft und verstand und so fort an essen und trincken kleider narung weib und kind gesind haus und hoff c Dazu alle creatur zu nutz und notdurfft des lebens dienen lesset Sonne Mond und sternen am hymel tag und nacht lufft fewer wasser erden und was sie tregt und vermag vogel visch thier getreyde und allerley gewechs Jtem was mehr leibliche und zeitliche gueter sind gut regiment fride sicherheit Also das man aus diesem artikel lerne das unser keiner das leben noch alles was itzt erzelet ist und erzelt mag werden von yhm selbs hat noch erhalten kan wie klein und gering es ist Denn es alles gefasset ist ynn das wort Schepffer Darueber bekennen wir auch das Gott der Vater nicht allein solchs alles was wir haben und fur augen sehen uns geben hat sondern auch teglich fur allem ubel und unglueck behuetet und beschuetzet allerley ferlickeit und unfall abwendet Und solchs alles aus lauter liebe und guete durch uns unverdienet als ein freundlicher vater der fuer uns sorget das uns kein leid widderfare Aber davon weiter zusagen gehoeret ynn die andern Almechtiger Vater zwey stueck dieses artickels da man spricht Vater almechtigen Hieraus wil sich nu selbs schliessen und folgen weil uns das alles Folge und frucht des glaubens so wir vermuegen dazu was ym hymel und erden ist teglich von Gott gegeben erhalten und bewaret wird so sind wir ia schueldig yhn daruemb on unterlas zulieben loben und dancken und kuertzlich yhm gantz und gar damit zudienen wie er durch die zehen gepot foddert und befolhen hat Hie were nu viel zusagen s 185 wenn mans solt ausstreichen wie wenig yhr sind die diesen artikel gleuben Denn wir gehen all uber hyn hoerens und sagens sehen aber und bedencken nicht was uns die wort fuertragen Denn wo wirs von hertzen gleubten wuerden wir auch darnach thun und nicht so stoltz her gehen trotzen und uns bruesten als hetten wir das leben reichtumb gewalt und ehre c von uns selbs das man uns furchten und dienen mueste wie die unselige verkerte welt thuet die ynn yhrer blindheit ersoffen ist aller gueter und gaben Gottes allein zu yhrer hoffart geitz lust und woltagen misbraucht und Gott nicht ein mal ansehe das sie ym danckete odder fur ein herrn und schepffer erkennete Daruemb solt uns dieser artickel alle demuetigen und erschrecken wo wirs gleubten Denn wir sundigen teglich mit augen oren henden leib und seele gelt und gut und mit allem das wir haben sonderlich die ihenigen so noch widder Gottes wort fechten Doch haben die Christen den vorteil das sie sich des schueldig erkennen yhm dafur zudienen und gehorsam zu sein Derhalben sollen wir diesen artickel teglich uben einbilden und uns Ubung des glaubens ynn allerley fellen erynnern ynn allem was uns fur augen koempt und guts widderferet und wo wir aus noeten odder ferlickeit komen wie uns Gott solchs alles gibt und thuet das wir daran spueren und sehen sein vetterlich hertz und uberschwenckliche liebe gegen uns Davon wuerde das hertz erwarmen und entzuendet werden danckbar zu sein und aller solcher gueter zu Gottes ehren und lob zubrauchen Also haben wir auffs kuertzte die meinung dieses artickels soviel den einfeltigen erstlich not ist zulernen beide was wir von Gott haben und empfahen und was wir dafur schueldig sind Welchs gar ein gros trefflich erkentnis ist aber viel ein hoeher schatz Denn da sehen wir wie sich Gott gibt sich uns sampt allen creaturen der vater uns gegeben hat sampt allen creaturen und auffs aller reichlichste ynn diesem leben versorget on das er uns sonst auch mit unaussprechlichen ewigen gutern durch seinen Son und heiligen geist uberschuettet wie wir hoeren werden Der ander Artickel Und an Jhesum Christum seinen einigen Son unsern HERRN der empfangen ist vom heiligen geist geporen von der iungfrawen Maria gelidden unter Pontio Pilato gecreutzigt gestorben und begraben Niddergefaren zur hellen Am dritten tage aufferstanden von den todten Auffgefaren gen hymel Sitzend zur rechten Gottes des allmechtigen vaters Von dannen er komen wird zurichten die lebendigen und die todten s 186 HJe lernen wir die andere person der Gottheit kennen das wir sehen was wir uber die vorigen zeitlichen guter von Gott haben nemlich wie er sich gantz und gar ausgeschuettet hat und nichts behalten das er nicht uns gegeben habe Dieser artikel ist nu seer reich und weit aber das wirs auch kurtz und kindlich handlen wollen wir ein wort fur uns nemen und darynne die gantze Summa davon fassen nemlich wie gesagt das man heraus lerne wie wir erloeset sind Und sol stehen auff diesen worten An Jhesum Christum unsern HERRN Christus unser HERR Wenn man nu fragt was gleubstu ym andern artikel von Jhesu Christo Antwort auffs kuertzte Jch gleube das Jhesus Christus warhafftiger Gottes son sey mein HErr worden Was ist nu das Ein Herr werden Das ists das er mich erloeset hat von sunde vom Teuffel vom tode und allem unglueck Denn zuvor habe ich keinen herrn noch Koenig gehabt sondern unter des Teuffels gewalt gefangen zu dem tod verdampt ynn der sunde und blindheit verstrickt gewesen Denn da wir geschaffen waren und allerley guts von Gott dem Vater Teuffels reich und gewalt empfangen hatten kam der Teuffel und bracht uns ynn ungehorsam sunde tod und alle unglueck das wir ynn seinem zorn und ungnade lagen zu ewigem verdamnis verurteilet wie wir verwirckt und verdienet hatten Da war kein rath huelffe noch trost bis das sich dieser einige und ewige Gottes son unsers iamers und elends aus grundloser guete erbarmete und von hymel kam uns zuhelffen Also sind nu ihene Tyrannen und Stockmeister alle vertrieben und ist an yhre stad getretten Jhesus Christus ein Herr des lebens gerechtickeit alles guts und selickeit und hat uns arme verlorne menschen aus der helle rachen gerissen gewonnen frey gemacht und widderbracht yn des Vaters huld und gnade und als sein eigenthumb unter seinen schirm und schutz genomen das er uns regiere durch seine gerechtickeit weisheit gewalt leben und selickeit Das sey nu die Summa dieses Artickels das das wortlin HERRE auffs einfeltigste soviel heisse als ein Erloser das ist der uns vom Teuffel zu Gotte vom tod zum leben von sund zur gerechtikeit bracht hat und da bey erhelt Die stuecke aber so nacheinander ynn diesem artikel folgen thuen Wie und wordurch die erloesung geschehe nichts anders denn das sie solche erloesung verkleren und ausdruecken wie und wodurch sie geschehen sey das ist was yhn gestanden und was er daran gewendet und gewagt hat das er uns gewoenne und zu seiner hyrschafft brechte Nemlich das er mensch worden von dem heiligen geist und s 187 der Jungfrawen on alle sunde empfangen und geporen auff das er der sunden herr were darzu gelidden gestorben und begraben das er fur mich genug thete und bezalete was ich verschuldet habe nicht mit sylber noch gold sondern mit seinem eigenen tewren blut Und dis alles daruemb das er mein HERR wuerde Denn er fur sich der keines gethan noch bedurfft hat Darnach widder auffgestanden den tod verschlungen und gefressen Und endlich gen hymel gefaren und das regiment genomen zur rechten des vaters das yhm Teuffel und alle gewalt mus unterthan sein und zu fuessen ligen so lang bis er uns endlich am iuengsten tage gare scheide und sondere von der boesen welt Teuffel tod sunde c Aber diese eynzele stueck alle sonderlich auszustreichen gehoeret nicht ynn die kurtze kinderpredigt sondern ynn die grossen predigte uber das gantze iar sonderlich auff die zeit so dazu geordnet sind ein yglichen artickel ynn die lenge zuhandlen von der gepurt leiden aufferstehen hymelfart Artikel von Christo ymmer zu treiben Christi c Auch stehet das gantze Euangelion so wir predigen darauff das man diesen artikel wol fasse als an dem alle unser heil und selickeit ligt und so reich und weit ist das wir ymer gnug daran zulernen haben Der Dritte artickel Jch gleube an den Heiligen geist ein heilige Christliche kyrche die gemeine der heiligen Vergebung der sunden aufferstehung des fleischs und ein ewigs leben Amen Diesen artikel kan ich nicht besser oertern denn wie gesagt von der Heiligung das dadurch der Heilige geist mit seinem ampt ausgedrueckt und abgemalet werde nemlich das er heilig machet Daruemb muessen wir fussen auff das wort Heiligen Geist weil es so kurtz gefasset ist das man kein anders haben Mancherley Geist kan Denn es sind sonst mancherley Geist ynn der schrifft als Menschen geist Hymlische geister und boeser geist Aber Gottes Heiliger geist der da heilig machet geist heisset allein ein heiliger geist Das ist der uns geheiligt hat und noch heiliget Denn wie der Vater ein Schepffer der Son ein Erloeser heisset so sol auch der heilige Geist von seinem werck ein Heiliger odder Wie und wo durch die heiligung geschihet heiligmacher heissen Wie gehet aber solch heiligen zu Antwort Gleich wie der Son die herschafft uberkoempt dadurch er uns gewinnet durch seine gepurt sterben und aufferstehen c Also s 188 richtet der Heilige geist die heiligung aus durch die folgende stuecke das ist durch die gemeine der heiligen odder Christliche kyrche vergebung der sunden aufferstehung des fleischs und das ewige leben das ist das er uns erstlich fueret ynn seine heilige gemeine und ynn der kyrchen schos legt dadurch er uns predigt und zu Christo bringet Der heilige geist bringet uns Christum heym Denn widder du noch ich kuendten ymmer mehr etwas von Christo wissen noch an yhn gleuben und zum Herrn kriegen wo es nicht durch die predigt des Euangelij von dem heiligen geist wuerde angetragen und uns ynn bosam geschenckt Das werck ist geschehen und ausgericht denn Christus hat uns den schatz erworben und gewonnen durch sein leiden sterben und aufferstehen c Aber wenn das werck verborgen bliebe das niemand wueste so were es umb sonst und verloren Das nu solcher schatz nicht begraben bliebe sondern angelegt und genossen wuerde hat Gott das wort ausgehen und verkuenden lassen daryn den heiligen geist geben uns solchen schatz und erloesung heim zubringen und zueigenen Daruemb ist das heiligen nicht anders denn zu dem HERRN Christo bringen solch gut zuempfahen dazu wir von uns selbs nicht komen kuendten So lerne nu diesen artikel auffs deutlichste verstehen Wenn man fragt was meinestu mit den worten Jch gleube an den heiligen geist Summa dis artikels das du koennest antworten Jch gleube das mich der Heilige geist heilig machet wie sein name ist Womit thuet er aber solchs odder was ist seine weise und mittel dazu Antwort Durch die Christliche kyrche vergebung der sunden aufferstehung des fleischs und das ewige leben Denn zum ersten hat er ein sonderliche gemeyne ynn der welt welche ist die mutter so ein yglichen Christen zeugt und tregt durch das wort Gottes welches er offenbaret und treibt die hertzen erleucht und anzuendet das sie es fassen annemen daran hangen und dabey bleiben Der heilige geist mus Christum offenbaren Denn wo ers nicht predigen lesset und ym hertzen erweckt das mans fasset da ists verloren wie unter dem Bapstumb geschehen ist da der glaube gantz unter die banck gesteckt niemand Christum fur einen Herrn erkand hat noch den Heiligen geist fur den der da heilig machet Das ist niemand hat gegleubt das Christus also unser Herr were der uns on unser merck und verdienst solchen schatz gewonnen hette und uns dem vater angeneme gemacht Woran hat es denn gemangelt Daran das der heilige geist nicht ist da gewesen der solchs hette offenbaret und predigen lassen sondern menschen und boese geist sind da gewesen die uns haben geleret durch unsere werck selig zu Wo der geist nicht predigt da ist kein kyrche werden und gnad erlangen Daruemb ist es auch kein Christliche kyrche s 189 Denn wo man nicht von Christo predigt da ist kein heiliger geist welcher die Christliche kyrche machet berueffet und zusamen bringet ausser welcher niemand zu dem Herrn Christo komen kan Das sey genug von der Summa dieses artikels weil aber die stueck so daryn verzelet fur die einfeltigen nicht so gar klar sind wollen wir sie auch uberlauffen Die heilige Christliche kyrche heisset der Glaube Communionem sanctorum Ein gemeinschafft der heiligen Denn es ist beides einerley zusamen gefasset aber verzeiten das eine stueck nicht dabey gewesen ist auch ubel und Gemeinschafft der heiligen unverstendlich verdeudscht Eine gemeinschafft der heiligen Wenn mans deutlich geben solt must mans auff deudsche art gar anders reden Denn das wort Ecclesia heisset eigentlich auff deudsch ein versamlunge wir sind aber gewonet des woertleins kyrche welchs die einfeltigen nicht von einem versamleten hauffen sondern von dem geweiheten haus odder gebew verstehen wiewol das haus nicht solt eine kyrche heissen on allein daruemb das der hauffe daryn zusamen koempt denn wir die zusamen komen machen und nemen uns ein sonderlichen raum und geben dem haus nach dem hauffen ein Kyrche namen Also heisset das wortlin Kyrche eigentlich nicht anders denn ein gemeine samlung und ist von art nicht deudsch sondern Griechisch wie auch das wort Ecclesia Denn sie heissens auff yhre sprach Kyria wie mans latinisch Curiam nennet Daruemb solts auff recht deudsch und unser mutter sprach heissen Ein Christliche gemeine odder samlung odder auffs aller beste und klerste Ein heilige Christenheit Heilige gemeine odder Christenheit Also auch das wort Communio das dran gehenget ist solt nicht Gemeinschafft sondern gemeine heissen Und ist nicht anders denn die glose odder auslegung da ymand hat woellen deuten was die Christliche kyrche heisse Dafur haben die unsern so widder latinisch noch deudsch gekund haben gemachet gemeinschafft

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  • 1. Sakramenterne gavner intet uden tro

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  • 2. Dåb eller tro

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  • 3. Om dåben og barnets tro

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  • 4. Genfødt ved tro i boden

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  • 5. Dåbens rette brug

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  • 6. Omskærelsen som dåbens forbillede

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